Bei Munzee ist es manchmal wie bei einer Ente auf dem Teich: Oben sieht alles wunderbar entspannt aus, unter Wasser wird allerdings gestrampelt, als gäbe es dafür einen Extra-Badge. Genau so beschreibt Rob die aktuelle Lage hinter den Kulissen. Während beim Munzee-Team also offenbar fleißig an Dingen gearbeitet wird, über die noch niemand reden darf, hat Craig ganz andere Probleme: Sein kleiner Bauernhof wächst. Zwei Hähne gingen zur Auktion, dafür kamen unter anderem drei Enten zurück. Wirtschaftlich vielleicht kein klassischer Tauschhandel, aber immerhin gibt es jetzt Enteneier, noch mehr Arbeit und einen Farmstand, der sieben Tage die Woche geöffnet ist. Morgens eine Stunde Tiere, abends eine Stunde Tiere – vermutlich ist selbst ein Level-5-Guild einfacher zu organisieren.
Apropos Guild: Rob, Craig und Tim haben es im August tatsächlich bis Level fünf geschafft. Entscheidend war dabei weniger heldenhafter Einzelkampf als gute alte Kommunikation. Rob kündigte rechtzeitig an, was er schaffen würde, Craig konnte entsprechend seine fehlenden Aufgaben erledigen, und am Ende fehlten nur noch ein paar Greenies. Die wichtigste Erkenntnis: Wer in einer Guild spielt, sollte miteinander reden. Revolutionär, aber offenbar effektiv.
Im September gibt es dafür reichlich neue Beschäftigung. Dienstags laufen die „Twig Tuesdays“ mit doppelten Pack Rats beim Einlösen von Twigs, donnerstags werden bei „Theater Thursdays“ die Punkte für Places verdoppelt – und gleich auch noch deren Radius. Besonders interessant wird das Wochenende vom 4. bis 6. September: Greenies, Cards, Flats, Zodiacs und Mysteries bringen doppelte Punkte. Bei den Zodiacs zählen ausdrücklich alle Varianten. Wer Celtic Zodiacs auslegt, kann dabei sogar gleichzeitig an seinen Druids arbeiten. Punkte sammeln und langfristig Bouncer aufbauen – Munzee nennt das vermutlich Strategie, normale Menschen würden sagen: zwei Fliegen mit einer Klappe.
Auch die Cruisies und Sleepsies bekommen Verstärkung. Mehr Cache-Typen können künftig entsprechend umgewandelt werden, darunter beispielsweise Flat Cups und Flat Aussies. Ganz besonders spannend ist aber die Änderung bei den Magneten. Bisher konnte es passieren, dass ein Magnet mehrere gleiche Bouncer anzog. Jetzt soll mehr Abwechslung ins Spiel kommen: unterschiedliche Bouncer werden bevorzugt, ein Retired Myth dient dabei gewissermaßen als Reset des Pools. Das gilt auch für Treehouses und Skylines. Craig ist begeistert – und ruft am Ende praktisch schon „Magnets for the win“.
Beim Monthly Moment lautet das September-Motto „Sweet September“. Gesucht wird ein Foto beim Cappen eines POI mit etwas Süßem. Wer selbst glaubt, süß genug zu sein, darf sein Glück natürlich versuchen.
Und der Tipp der Woche? Einfach einmal wieder durch den Munzee-Store stöbern. Gerade ältere Specials wie Ratloz, Prize Machines oder ähnliche Spielzeuge können erstaunlich interessant sein. Manchmal liegt das nächste Munzee-Abenteuer eben nicht draußen auf der Karte, sondern völlig unspektakulär im Shop.
Dieser Blog fasst etwas humorvoll den wöchentlichen offiziellen Munzee Podcast in Deutsch zusammen
04 September 2026
4.9.2026: Enten, Magnete und doppelte Punkte – der September dreht auf
28 August 2026
28.8.2026: 48 Meilen, seltene Eis-Pops und die hohe Kunst des Munzee-Rechnens
Wer bisher dachte, Munzee sei ein entspanntes Spiel, bei dem man gemütlich ein paar QR-Codes scannt, sollte sich dringend mit Sam unterhalten. Denn Sam hat in dieser Woche bewiesen, dass aus einem harmlosen Airport-POI ziemlich schnell höhere Mathematik werden kann. Ausgangspunkt waren vier Meilen Capture-Radius. Dann kamen Theatre Thursday, Distance Draft, Capture Radius Booster und zwei Rover Treats ins Spiel – und plötzlich standen sagenhafte 48 Meilen im Raum. Wenn also im September ein Bouncer am Flughafen Heathrow landet, könnte theoretisch jemand aus Bedford zuschlagen. Munzee oder Fernstudium in angewandter Mathematik? Die Grenzen verschwimmen.
Craig und Rob nutzen die Folge außerdem, um noch einmal eine Lanze für die Wishing Wells zu brechen. Die Brunnen sind inzwischen drei Jahre alt und offenbar gekommen, um zu bleiben. Mit dem Wishing-Well-Planer in CuppaZee lassen sich inzwischen ganze Routen konstruieren. Ein Uber-Fahrer soll auf seinen Touren sogar mehr als 100 Wishing Wells am Tag erreichen. Rob schafft auf seinem Arbeitsweg dagegen exakt eines – was allerdings daran liegt, dass sein Arbeitsweg vom Wohnzimmer vermutlich nicht besonders lang ist.
Auch bei den Gauntlet Games wird strategische Arbeit empfohlen. Wer sämtliche Anforderungen allein erledigen möchte, könnte irgendwann feststellen, dass ein Guild aus „zweieinhalb Spielern“ vielleicht doch etwas knapp dimensioniert ist. Besser: Aufgaben verteilen. Einer kümmert sich um Mechs, einer um Cubimals und einer möglicherweise darum, Craig und Rob daran zu erinnern, welche Anforderungen sie selbst eingebaut haben.
Natürlich gab es auch wieder Neuigkeiten rund um Build-A-Pop. Wichtigste Erkenntnis: Ein Makeover zählt nicht als neues Deployment für das Secret ZeeOp. Dafür wissen wir jetzt, welche Designbestandteile besonders selten genutzt werden. Herzchen-Augen, Limeberry Bam, Pineapple Explosion, Cute Snoot Mouth, gelbe Candy-Floss-Sauce, Plastikstiel und Rainbow Sprinkles könnten zusammen also den Munzee-Pop ergeben, bei dem andere Spieler ehrfürchtig fragen: „Warum sieht der denn so aus?“ Antwort: Weil selten manchmal wichtiger ist als schön.
Die Gardens of the Month gingen diesmal nach Québec und Bratislava, Munzee Mania wartet vom 17. bis 20. September in Minnesota, und für August läuft außerdem die letzte Chance auf die Munzee Monthly Moments.
Zum Schluss gab es noch einen jener Hinweise, bei denen Craig viel sagt, ohne irgendetwas zu verraten: Man solle künftig seine täglichen Spaziergänge machen und dabei nach neuen Dingen Ausschau halten. Was genau kommt? Keine Ahnung. Aber genau deshalb werden wir vermutlich alle laufen.
Und Sam kann nächste Woche erklären, was wir dabei falsch verstanden haben.
21 August 2026
21.8.2026: Süße Versuchungen, Blitzeinschläge und der Bouncer zum Selberbauen
Manchmal beginnt eine Munzee-Woche mit einem neuen Cache, manchmal mit einem Event – und manchmal schlägt einfach der Blitz ein. Im Fall von Craig sogar ziemlich wörtlich: Ein heftiges Gewitter in Alabama verabschiedete kurzerhand Starlink und Internet, sodass der Podcast diesmal aus dem Van vor einem Coffee Shop aufgenommen werden musste. Kaffee kaufen, WLAN nutzen – modernes mobiles Arbeiten auf Munzee-Art. Immerhin blieb genug Verbindung übrig, um über das zu sprechen, was wirklich wichtig ist: Punkte, Events, Cubimals und jede Menge Zucker.
Auf den Leaderboards wurde wieder einmal demonstriert, dass sechsstellige Punktzahlen offenbar nur etwas für Anfänger sind. Am Sonntag knackte FRLK sogar die Million. Gleichzeitig füllt sich der Eventkalender: Munzee Mania steigt vom 17. bis 20. September in Minnesota, im November folgt Munzee Mirage in Las Vegas und Anfang 2027 stehen bereits Munzee Mecca, Coexist in Yuma und Munzee Madness in Kalifornien bereit. Wer noch Urlaubstage besitzt, sollte sie offenbar besser nicht für gewöhnliche Erholung verschwenden.
Auch spielerisch bleibt wenig Zeit zum Ausruhen. Bis zum 23. August bringen Crowbars doppelte Cubimals aus den Crates, Scatter Saturday steht an und anschließend rundet Whittle Wish Wednesday den Monat ab. Im September folgen unter anderem Twig Tuesdays und Theatre Thursdays. Letztere bringen doppelte Punkte auf passende Places und einen erweiterten Radius. Flughäfen könnten damit plötzlich gefühlt schon vom heimischen Sofa aus erreichbar sein – zumindest mit etwas Munzee-Optimismus und Capture Radius Booster.
Richtig süß wird es mit dem neuen „Sweet Treat“-POI. Gemeint sind echte Spezialisten für Eis, Donuts, Süßigkeiten oder Frozen Yogurt. Die Tankstelle mit Schokoriegelregal zählt ausdrücklich nicht, Walmart ebenso wenig. Wer also einen Sweet-Treat-POI legt, sollte einen richtigen Tempel des Zuckers wählen und möglichst vernünftige Informationen hinterlegen. Passend dazu gibt es den neuen Secret ZeeOps „Sweet Tooth Trail“ für 1.500 Zeds. Geduld gehört allerdings zur Mission: Schon Level eins verlangt drei Tage Daily Stroll in Folge.
Der eigentliche Star der Woche heißt jedoch „Build-A-Pop“. Er ist der erste Build-A-Bouncer, bei dem Spieler das Aussehen selbst zusammenstellen können. Augen, Mund und weitere sogenannte Bits lassen sich kombinieren und später jederzeit verändern. Standard-Bits sind inklusive, weitere können mit Zeds freigeschaltet werden, Premium-Mitglieder erhalten exklusive Varianten und besonders seltene Bits verstecken sich hinter bestimmten Badges. Damit dürfte für Komplettsammler endgültig jede Hoffnung auf ein entspanntes Wochenende verschwunden sein. Bis zu zwei Build-A-Pops können zunächst gekauft werden, und mit 200 Punkten fürs Deployen, 150 fürs Capturen und 50 Owner-Punkten haben die süßen Eis-Bouncer auch spielerisch etwas zu bieten. Kurzum: Munzee wird gerade individueller, sammelintensiver und deutlich kalorienreicher – wenigstens virtuell.
14 August 2026
14.8.2026: Turniere, Gärten und die hohe Kunst des Munzee-Wahnsinns
Es ist Freitag, und damit höchste Zeit für die wöchentliche Erkenntnis, dass ein völlig normales Hobby offenbar darin bestehen kann, mit dem Smartphone bewaffnet durch die Gegend zu laufen und sich über Punkte, Events und hübsch angeordnete virtuelle Gärten mindestens genauso zu freuen wie andere Menschen über einen freien Parkplatz vor dem Supermarkt. Rob und Craig haben im aktuellen Munzee Weekly Podcast wieder einmal einen Rundumschlag durch die Munzee-Welt gemacht – und die ist, wenig überraschend, alles andere als langweilig.
Ein Schwerpunkt liegt auf den kommenden Events und Turnieren. Denn Munzee wäre nicht Munzee, wenn man einfach nur entspannt ein paar QR-Codes suchen könnte. Nein, natürlich muss irgendwann auch der sportliche Ehrgeiz geweckt werden. Punkte wollen gesammelt, Herausforderungen gemeistert und vermutlich längst ausgefeilte persönliche Strategien umgesetzt werden. Wer dabei behauptet, ihm sei die Platzierung völlig egal, darf diese Aussage gerne noch einmal wiederholen, sobald jemand anderes genau einen Punkt mehr hat.
Auch die Gardens spielen wieder eine Rolle. Diese kunstvoll arrangierten Munzee-Gebilde zeigen eindrucksvoll, was passiert, wenn Menschen gleichzeitig über GPS-Koordinaten, Kreativität und sehr viel Geduld verfügen. Während normale Spaziergänger auf einer Karte vielleicht einen Park erkennen, sieht der erfahrene Munzee-Spieler plötzlich Formen, Motive und selbstverständlich die dringende Notwendigkeit, dort möglichst alles zu capturen. Landschaftsarchitektur für Menschen mit Smartphone sozusagen.
Rob und Craig sprechen außerdem über besondere Features und Möglichkeiten, mit denen Spieler noch mehr aus Munzee herausholen können. Dabei wird erneut deutlich: Wer Munzee nur gelegentlich öffnet, ein paar Punkte einsammelt und danach zufrieden nach Hause geht, kratzt eigentlich nur an der Oberfläche. Events, Community-Aktionen und spezielle Spielfunktionen sorgen dafür, dass aus dem vermeintlich einfachen Freizeitvergnügen schnell eine Beschäftigung wird, bei der man plötzlich erstaunlich genau weiß, wo sich im Umkreis von 50 Kilometern interessante Ziele befinden.
Und genau darin liegt weiterhin der Charme des Spiels. Munzee lebt nicht nur vom nächsten Capture, sondern von der Community, von gemeinsamen Aktionen und von diesem kleinen inneren Drang, „nur noch diesen einen“ mitzunehmen. Ein Satz übrigens, der in der Praxis ungefähr dieselbe Glaubwürdigkeit besitzt wie „Ich schaue nur kurz aufs Handy“. Am Ende sind zwei Stunden vergangen, der Akku steht bei zwölf Prozent – aber dafür ist die Karte wieder ein kleines bisschen sauberer. Prioritäten muss man schließlich haben.
07 August 2026
7.8.2026: Wunschbrunnen, Farbenrausch und ein Rob zu viel
Im offiziellen Munzee-Podcast war diesmal manches anders: Statt Rob saß Tim alias Minnesota Boy am Mikrofon – eine Tatsache, die Craig ungefähr so zuverlässig im Kopf behielt wie mancher Spieler seine korrekte Lieferadresse. Vorsorglich wurde deshalb gleich ein Trinkspiel ausgerufen: Bei jedem versehentlichen „Rob“ einen Schluck. Kaffee am Vormittag, etwas Stärkeres am Nachmittag. Zum Glück blieb Craig lange erstaunlich standhaft, ehe es ihn dann doch erwischte.
Tim hatte unterdessen einen echten Grund zum Feiern: Er hat die Marke von 100 Millionen Munzee-Punkten geknackt. Das klingt beeindruckend, bis man hört, dass SMV am Samstag mal eben 2,5 Millionen Punkte an einem einzigen Tag eingesammelt hat. Für Normalspieler ist das ungefähr so beruhigend wie die Nachricht, dass andere Menschen beim „kleinen Spaziergang“ einen Marathon laufen.
Auch die kommenden Events versprechen reichlich Bewegung. Besonders groß wird die Munzee Mania in Minnesota vom 17. bis 20. September: fünf Events in vier Tagen und genug Munzees rund um die Mall of America, um sich beim Cappen einen gepflegten Scannerdaumen zuzulegen. Wichtig ist, bei jedem einzelnen Event auf „Ich nehme teil“ zu klicken. Das hilft nicht nur den Gastgebern bei der Planung von Essen, Getränken und Platz, sondern könnte auch passende Bouncing Virtual Gardens anlocken. Wer unangemeldet auftaucht, riskiert also nicht nur zu wenig Kuchen, sondern möglicherweise auch die falschen Bouncer.
Der August selbst läuft unter dem Motto: Mehr ist mehr. Mittwochs gibt es beim Whittle Wish Wednesday doppelte Whittle-Aussetzungen und zehnfache Punkte an Wunschbrunnen. Samstags verdoppeln sich die Scatter, sodass die Karte zeitweise aussieht, als sei eine digitale Konfettikanone explodiert. Vom 7. bis 9. August kommen außerdem doppelte Punkte auf Greenies, Cards, Flats, Gaming- und Color-Munzzes hinzu. Und bei „DeliverLoo“ verteilen Flat Lous noch bis zum 9. August Champagnerflaschen, Trauben, Käse und Baguettes – die wahrscheinlich französischste Form des Punktesammelns.
Neu im August-MUNZPak ist die steampunkartige Jackhammer Pack Rat. Im Hybridpaket stecken außerdem 25 Sticker und allerlei nützliche Extras. Wer große Events plant, sollte zunächst Prize Wheels und einige Greenies entlang der Strecke verteilen und erst danach den Event-Pin setzen. Die Greenies liefern neue Crates – strategisches Munzee ist schließlich Schach mit Aufklebern.
Bei den Wunschbrunnen gilt: mindestens eine halbe Meile Abstand halten und nicht mit vier Spielern denselben Standort gleichzeitig beantragen. Lieber mit CuppaZee vorausplanen und die Brunnen entlang alltäglicher Wege verteilen. Zum Abschluss verriet Tim noch seinen „echten“ Beruf: Er arbeitet mit Ultraschalltechnik für Nutztiere. Sein wichtigster Munzee-Tipp war jedoch bodenständiger: Vor einer Bestellung Name, E-Mail- und Lieferadresse prüfen. Sonst reist das Paket weiter als sein Besitzer – womöglich bis Australien und wieder zurück.
31 Juli 2026
31.7.2026: Füchse, Gartenschäden und ein ziemlich lautes Truthahnküken
Der offizielle Munzee-Podcast startete diesmal nicht mit Punkten, Events oder geheimnisvollen Entwicklungen, sondern mit einem Truthahnküken. Das Tier lebt neuerdings auf Craigs Hof, quietscht offenbar mit beeindruckender Ausdauer und kennt seine langfristige Karriereplanung noch nicht. Sollte es eine Truthahndame sein, darf es bleiben. Sollte es ein „Tom“ sein, könnte der November kulinarisch interessant werden. Rob wiederum meldete sich aus dem warmen England, begleitet von offenen Fenstern und möglicherweise rufenden Teenagern. Damit war die akustische Kulisse komplett.
Natürlich ging es anschließend doch noch um Munzee. Das große Geburtstagsspecial zum 15-jährigen Jubiläum bot Gespräche mit zahlreichen Teammitgliedern und einige erstaunlich offene Einblicke. Besonders bemerkenswert: Rund 4.280 Spieler waren schon vor Rob bei Munzee angemeldet. Das dürfte für einen Präsidenten ungefähr so angenehm sein wie ein zweiter Platz mit einem Punkt Rückstand.
Auch die Ranglisten des vergangenen Wochenendes waren wieder nichts für Menschen mit einer Abneigung gegen große Zahlen. PlentySMV sammelte am Freitag fünf Millionen Punkte, während Munzee Prof am Samstag endlich „aus dem Brautjungfernkleid“ schlüpfte und den ersten Platz belegte. Am Sonntag setzte sich Tofu Girl mit 3,2 Millionen Punkten an die Spitze. Wer bei solchen Zahlen noch von einem kleinen Spaziergang spricht, trägt vermutlich Ersatzakkus in einem Rollkoffer.
Am 31. Juli endet der Munzee-Geburtstagsmonat mit doppelten Punkten auf Greenies, Cards, Flats, Zodiacs und Destinations. Briefkastenbesitzer erhalten sogar dreifache Punkte. Gleichzeitig verschwinden die Geburtstagssonderangebote aus dem Shop. Wer den Rabatt verpasst, kann laut Podcast entweder bis zum nächsten Geburtstag warten oder bis zum 100. Munzee-Jubiläum, wenn angeblich alles kostenlos wird. Eine ausgesprochen langfristige Sparstrategie.
Im August wird es etwas ruhiger. Die neuen Gauntlet-Games-Aufgaben stammen diesmal von Rob, der dafür vorsorglich unter den Podcastbus geschoben wurde. Passend dazu erscheint der neue Foxgoyle. Wer seine tägliche Capture-Serie durchhält, erhält den britischen Fuchs-Gargoyle kostenlos. Niedlich sieht er aus, doch britische Füchse sitzen nachts gern mitten auf der Straße und schreien. Im Grunde also ein ganz normaler Nachbar.
Ein großes Thema waren außerdem die virtuellen Munzee-Gärten. Durch die Bereinigung lange inaktiver Konten sind in manchen Anlagen Lücken entstanden. In CuppaZee gibt es deshalb nun die Kategorie „Needs Repair“. Spieler können dort fehlende Pins ergänzen, Punkte verdienen und nebenbei verhindern, dass ein aufwendig gestalteter Garten plötzlich aussieht wie ein Puzzle, das der Hund gefressen hat.
Held der Woche ist eindeutig Sam. Er behebt Probleme offenbar schneller, als andere sie beschreiben können. Ob Gartenlücken, Weihnachtsbäume im Juli oder neue Funktionen: Sam tippt, und die Munzee-Welt ist wieder in Ordnung. Eine Sonderedition mit Cape scheint daher nur noch eine Frage der Zeit zu sein.
Zum Abschluss gab es Tipps für neue Eventveranstalter: frühzeitig planen, die richtige Eventgrafik ausdrucken, Lous E-Mails lesen und vor allem nicht erst am Veranstaltungstag um Hilfe bitten. Der wichtigste Rat bleibt jedoch angenehm einfach: Spaß haben, klein anfangen und nicht versuchen, beim ersten Event gleich Menschen auf Bäume zu schicken.
In diesem Sinne: Capture-Serie halten, Foxgoyle sichern und beim nächsten Quietschen im Hintergrund hoffen, dass es nur ein Truthahn ist.
29 Juli 2026
29.7.2026: 15 Jahre Munzee – vom flatternden QR-Code zum Millionenpunkte-Wahnsinn
Munzee wird 15 Jahre alt – und wer hätte 2011 gedacht, dass ein unscheinbarer QR-Code an einem Windrad einmal der Anfang einer weltweiten Leidenschaft werden würde? Rob jedenfalls nicht ganz. Eigentlich suchte er einen Geocache, entdeckte stattdessen einen im Wind flatternden Code mit der verheißungsvollen Aufforderung „Scan for points“ und tat, was jeder vernünftige Mensch tun würde: Er verbrachte anschließend drei Stunden damit, sämtliche Munzees im Umkreis von 15 Meilen einzusammeln. Rund 300 Punkte später war klar: Dieser Mann war verloren – oder besser gesagt gefunden.
Damals gab es ausschließlich physische Greenies, fünf Punkte pro Fund und selbst gebastelte QR-Codes, die mit Klebeband, Laminierfolie und reichlich Optimismus befestigt wurden. Rob erkannte früh das Potenzial und überredete das Team nach nur zehn Monaten beharrlicher Überzeugungsarbeit, ihn als Freiwilligen aufzunehmen. Seine erste große Mission bestand darin, professionelle Aufkleber herstellen zu lassen. Nachdem mehrere Druckereien angesichts von 10.000 individuellen QR-Codes vermutlich nach dem Notausgang gesucht hatten, fand er doch noch einen Anbieter. Die erste Lieferung bildete eine etwa zwölf Meter lange Rolle durch sein Haus. Rob schnitt eine ganze Nacht lang Bögen daraus – und klebte sich für das Werbefoto selbstverständlich einen Sticker auf die Stirn. Die 10.000 Exemplare waren innerhalb eines Tages verkauft.
Aus den Greenies wurden virtuelle Munzees, Juwelen, Bouncer, Gärten, Clan Wars und zahlreiche weitere Spielvarianten. Weil Rob bei einem Event in Köln mehr auf sein Smartphone als auf die Stadt und die anwesenden Spieler schaute, verlangte er anschließend eine Taste, mit der sich alles auf einmal erfassen ließ. Der Blast Capture war geboren. Anfangs brauchte das System für 100 Ziele allerdings bis zu einer Stunde. So entstand vermutlich auch das bis heute gültige Munzee-Motto: Das Spiel lehrt Geduld.
Auch CuppaZee begann bemerkenswert bescheiden. Sam entwickelte 2018 zunächst ein Statistikwerkzeug für seine Mutter. Heute gehört die Anwendung fest zur Munzee-Welt, und mit CuppaZee Gardens lassen sich virtuelle Gärten bequem planen und per Mausklick bestücken. Sams Freizeitgestaltung bleibt dabei erfreulich übersichtlich: Er spielt Munzee und programmiert. Hinweise auf eine geheime Karriere als Bodybuilder konnten im Podcast nicht bestätigt werden.
Robbie wiederum kämpft täglich gegen Bugs, unbeabsichtigte Nebenwirkungen und das gefürchtete „Spaghetti-Code-Monster“. Sein Arbeitsmotto lautet sinngemäß: „Haltet meinen Dr Pepper, ich programmiere das.“ Tim aus Minnesota besitzt sogar einen älteren Account als Munzee-Präsident Rob und platzierte den ersten Munzee seines Bundesstaates. Für seinen ersten Million-Punkte-Tag marschierte er mit Smartphone, Rucksack und externer Batterie stundenlang durch Los Angeles – Romantik sieht bei Munzee eben anders aus.
Nach 15 Jahren ist Munzee deutlich komplexer, bunter und gelegentlich verrückter geworden. Geblieben sind die Freude am Entdecken, die Community und die Erkenntnis, dass aus einem flatternden QR-Code tatsächlich eine ziemlich große Sache werden kann.
23.10.2026: Ägyptische Krokodile, Halloween-Monster und ein Schwammkopf auf zwei Rädern – Munzee dreht auf!
Wer glaubt, bei Munzee gehe es nur darum, ein paar virtuelle Punkte einzusammeln, sollte dringend die neueste Folge des offiziellen Munzee-P...
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Wenn zwei Männer einen Podcast starten, bei dem ein Spülmaschinenpiepser fast zum dritten Moderator wird, weiß man: Es ist wieder Munzee-Zei...
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Es war einmal ein Freitag, an dem ein Präsident einen kleinen Stich ins Herz bekam – live on air. Coach V, alias Rob, langjähriger Spitzenre...
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Es war einmal ein ganz gewöhnlicher Freitagmorgen – oder hätte es zumindest sein können, wenn nicht mitten im digitalen Kosmos ein epischer ...