01 Mai 2026

1.5.2026: Gauntlet Games und die Kunst des Schmiedens

Im aktuellen offiziellen Munzee Podcast vom 1. Mai 2026 wurde es gemütlich, munzeelastig und stellenweise gefährlich nah an der Vorstellung, Rob in kompletter Fahrradmontur aus allen vier Perspektiven fotografieren zu wollen. Craig und Rob starteten entspannt in die Folge, denn die große Neuigkeit war bereits draußen: Aus „Clan Wars“ werden nun offiziell die „Gauntlet Games“. Oder kurz: GG. Und weil neue Namen bekanntlich erst dann im Kopf bleiben, wenn man sie etwa 47-mal laut ausgesprochen hat, wurde ordentlich trainiert. Gauntlet Games hier, Gauntlet Games da – irgendwann klingt es fast so natürlich wie „Ich deploye nur noch schnell eine Kleinigkeit“ und ist dann drei Stunden später immer noch unterwegs. 

Inhaltlich bleibt zunächst vieles vertraut, aber mit frischer Optik, neuen Grafiken, neuen Level-Badges und einem klareren Fokus auf gemeinschaftliches Spielen statt auf Kampf- und Kriegsrhetorik. Besonders spannend ist das neue Schmieden von Waffen: Alte oder neue Gauntlet Weapons können mit Elementen kombiniert werden, sodass daraus schicke „forged weapons“ entstehen. Wichtig dabei: Wer Munzee-Gärten pflegt, sollte aufpassen, denn geschmiedete Waffen ändern ihre Farbe. Aus einem hübsch passenden Gartenstück kann also plötzlich ein farblicher Ausreißer werden – quasi der Gartenzwerg mit Neonjacke.

Außerdem gab es Hinweise zu neuen Wegen, an Waffen und Shards zu kommen, unter anderem über Packs und Rewards. Rob ließ dabei sehr charmant durchblicken, dass dies wohl erst der Anfang ist. Craig hörte natürlich sofort das Gras wachsen und machte daraus praktisch eine Vorankündigung mit Augenzwinkern: Wenn „current elements“ gesagt wird, dann klingt das verdächtig nach mehr Elementen in der Zukunft. Munzee-Spieler wissen: Ein einzelnes Wort kann hier schon reichen, um Tabellen, Discord-Diskussionen und strategische Vorratskäufe auszulösen.

Für Mai gibt es zudem eine neue Gargoyle-Skin: den Koala Goyle. Die Skin ist kostenlos, aber nur für alle, die im Mai jeden Tag einen Munzee cappen. Der Koala kommt also nicht einfach so angeklettert, sondern verlangt tägliche Disziplin. Dazu passen auch die Mai-Bonusaktionen: Jeden Mittwoch gibt es Widdlz Wednesday mit zwei Widdlz-Deploys für einen Wunsch und zehnfachen Punkten bei Wishing Wells. Freitags streuen Flats zusätzliche Scatters, und vom 4. bis 6. Mai gibt es doppelte Mech-Deploys sowie doppelte Magnetstärke. Kurz gesagt: Der Mai wird kein ruhiger Monat, sondern ein organisierter Punkterausch mit Kalenderpflicht.

Zum Schluss ging es noch um Munzee Monthly Moments, bei denen Spieler im Mai zeigen sollen, wie sie eine Waffe schmieden. Rob lernte dabei nebenbei, dass ein YouTube-Short mit Hashtag allein offenbar nicht reicht, sondern die Einreichung über Cuppazee erfolgen muss. Selbst Präsidenten müssen eben manchmal das Formular ausfüllen. Und dann wurde es noch technisch: Wegen Änderungen rund um Fitbit und Google sollen Fitness-Tracker-Funktionen in den kommenden Monaten wieder wichtiger werden. Fazit: Neue Ära, neue Waffen, neue Koalas – und irgendwo da draußen wartet vielleicht doch noch ein pinker Flat Rob auf dem Fahrrad.

29 April 2026

29.4.2026: Clan Wars wird zu Gauntlet Games

Nach 13 Jahren, über 150 Battles und unzähligen erfüllten Clan-Aufgaben endet bei Munzee eine Ära: *Clan Wars* heißt ab sofort *Gauntlet Games*. Auf den ersten Blick wirkt das wie ein Rebranding. Neuer Name, neue Logos, neue Begriffe. Wer genauer hinschaut, erkennt jedoch: Hier steckt mehr dahinter.

Die vielleicht wichtigste Änderung ist gar keine technische, sondern eine philosophische. Aus „Clan“ wird „Guild“, aus „War“ wird „Gauntlet“. Statt Kampf-Rhetorik rückt Zusammenarbeit in den Mittelpunkt. Und ehrlich gesagt passt das ziemlich gut zu dem, was Clan Wars ohnehin immer schon war.

Denn Hand aufs Herz: Wirkliche „Kriege“ zwischen Clans gab es nie. Was den Reiz ausmachte, war das gemeinsame Erreichen von Zielen, das Tüfteln an Strategien, das gegenseitige Pushen zum Monatsende – und natürlich das Gefühl, als Team etwas geschafft zu haben.

Genau dieses Gemeinschaftsgefühl hebt Munzee nun stärker hervor.

Vieles bleibt vertraut – manches wird spannender

Zunächst ändern sich vor allem Begriffe:

* Clan Wars → Gauntlet Games
* Clan Weapons → Gauntlet Weapons
* Clans → Guilds
* Clan Wars Requirements → Gauntlet Guide

Kosmetik? Ja, teilweise. Aber nicht nur.

Denn parallel startet mit Weapon Forging eine echte Gameplay-Erweiterung. Und die hat Potenzial.

Elementare Waffen-Upgrades mit Fire, Ice, Air und Void Mysteries bringen zusätzliche Punkte, Bonus-Scatters und erstmals einen Aufwertungspfad für bestehende Waffen. Das ist mehr als nur ein neuer Anstrich – das ist ein neuer Layer im Spiel.

Besonders spannend: Bestehende Waffen werden nicht ersetzt, sondern weiterentwickelt. Klassische Munzee-DNA trifft Gamification.

Gerade dieses Schmiedesystem könnte ein Vorgeschmack sein, wohin die Reise geht.

Wer Munzee kennt, weiß: Neue Mechaniken starten oft klein – und wachsen dann.

Heute:

* Elementar-Upgrades
* Bonuspunkte
* neue Designs

Morgen vielleicht:

* seltene Forge-Kombinationen
* Guild-spezifische Waffenboni
* Guardian-Bosse?
* saisonale Gauntlets?
* kooperative Raid-Elemente?

Spekulation? Natürlich. Aber plötzlich wirkt der Name „Gauntlet Games“ fast wie bewusst größer gedacht.


Ein oft unterschätzter Punkt: Der neue Name senkt Einstiegshürden.

„Clan Wars“ klingt kompetitiv und für manche vielleicht abschreckend.

„Gauntlet Games“ klingt nach Herausforderung, aber offener.

Für Gelegenheitsspieler, kleinere Teams oder Level-6-Jäger könnte das ein geschickter Move sein.

Und mit dem neuen Gauntlet Weapons Pack und dem Launch Sale wird direkt ein Onboarding mitgeliefert.

Zufall? Wohl kaum.

Interessant ist auch, was zwischen den Zeilen mitschwingt:

Munzee positioniert kooperatives Gameplay offenbar neu als Kernbestandteil des Spiels.

Das wirkt nicht wie eine kosmetische Umbenennung aus Marketinggründen, sondern eher wie eine Neujustierung.

Und das gefällt. Denn gerade langfristige Spieler wissen: Wenn Munzee Systeme modernisiert, steckt oft mehr dahinter als zunächst sichtbar.

Persönlich gefällt mir der Schritt.

Ja, „Clan Wars“ hatte Kultstatus.

Aber „Gauntlet Games“ wirkt frischer, offener und bietet thematisch viel mehr Raum für neue Ideen.

Und wenn Weapon Forging nur der Anfang ist, könnte hier gerade etwas Interessantes starten.

Vielleicht reden wir in einem Jahr nicht über das Ende von Clan Wars. Sondern über den Start von etwas Größerem.

24 April 2026

24.4.2026: Lycra und große Munzee-Geheimnisse

Der offizielle Munzee-Podcast vom 24. April 2026 begann mit einer dieser Ankündigungen, bei denen man sofort merkt: Es kommt etwas Großes, aber natürlich darf noch niemand sagen, was. Rob und Craig umkreisten den 28. April dabei so vorsichtig wie ein Spieler einen seltenen Bouncer auf der Karte. Mehrfach wurde betont: Blog lesen, App-Benachrichtigung beachten, Spam-Ordner kontrollieren, soziale Medien im Auge behalten – kurz gesagt: Wer diese Nachricht verpasst, hat vermutlich auch schon mal einen Myth mitten vor der Haustür übersehen. 

Vorher wurde es jedoch erstaunlich landwirtschaftlich. Craig berichtete von seinem neuen Wachtelprojekt, inklusive Brutkasten, 24 Eiern und Plänen für eingelegte Wachteleier im Glas. Damit war der Podcast kurz davor, vom mobilen Location-Based Game zur Selbstversorger-Sendung mit Geflügel-Schwerpunkt zu mutieren. Rob reagierte ehrlich überrascht, was den schönen Moment ergab, dass selbst im Munzee-Team nicht jeder weiß, welches Tier als Nächstes in Craigs Garten einzieht.

Rob wiederum trainiert für eine Wohltätigkeits-Fahrradtour in England und berichtete von seiner längsten Ausfahrt seit Jahren. Natürlich wurde auch unterwegs ein Munzee deployed, denn wer einen Berg hochfährt und oben keinen Munzee platziert, hat den Sinn des Leidens nicht vollständig verstanden. Besonders charmant: Die Belohnung nach dem Anstieg war ein Biergarten. Sportliche Motivation kann so einfach sein. Craig ließ es sich nicht nehmen, die wichtigste Frage zu stellen: Lycra? Ja. Rasierte Beine? Eher nein. Der Begriff „MAMIL“, also „middle-aged man in Lycra“, durfte selbstverständlich nicht fehlen.

Spielerisch gab es ebenfalls einiges: Events in Kansas, Alabama, Ohio, North Carolina, Dänemark und Deutschland wurden erwähnt, dazu neue Veranstaltungen in Kansas, Virginia, Florida, Texas, Ungarn und Deutschland. Die Leaderboards waren wieder eng, mit bekannten Namen wie Coal Cracker 7, Munzee Prof, Sporty Taxi, Jeb G und Popey Jopey. Bei solchen Punktzahlen wirkt der eigene Wochenendspaziergang schnell wie ein sehr ambitionierter Gang zum Briefkasten.

Auch die Gardens of the Month wurden gefeiert: die „Rum Dragonfly“ in Pennsylvania und die „Sundridge Sunflower“ in Ontario. Der Podcast erinnerte daran, dass Cup of Zee Gardens nicht nur hübsch aussieht, sondern auch praktisch ist, wenn im Inventar wieder Munzees herumliegen, die keine Punkte sammeln, weil sie dort ungefähr so nützlich sind wie Sonnencreme im Kühlschrank.

Dazu kamen der Secret ZeeOps-Minotaur, Earth-Day-Aktionen mit Can-Scatters, Earth-Mystery-Boni, Recyclops-Cogs, doppelte Punkte und Zed-Belohnungen für Premium-Mitglieder. Fazit: Der April endet munzee-typisch nicht leise, sondern mit Andeutungen, Boni und einem riesigen blinkenden Schild über dem 28. April: Bitte wirklich den Blog lesen.

17 April 2026

17.4.2026: Zwischen Geheimports, Kistenzauber und der großen Munzee-Ankündigungs-Nebelmaschine

Wer in dieser Woche auf eine Podcast-Folge voller weltbewegender Munzee-Enthüllungen gehofft hatte, bekam stattdessen etwas fast noch Schöneres: 30 Minuten bestens gelaunte Hinhaltetaktik mit Charme. Rob und Craig machten früh klar, dass gerade offiziell „gar nicht so viel los“ sei – was in der Munzee-Welt ungefähr dasselbe bedeutet wie „bitte anschnallen, irgendwo im Hintergrund wird bereits an der nächsten Verrücktheit geschraubt“. Bis dahin wurde die Zeit auf die angenehmste Weise gefüllt: mit Clan-Wars-Geständnissen, kleinen Seitenhieben und der beruhigenden Erkenntnis, dass selbst ein Munzee-Präsident seine Tagesaufgaben gern erst dann erledigt, wenn andere schon gefühlt das halbe Universum gecappt haben. 

Inhaltlich war die Folge trotzdem alles andere als leer. Da wären zum Beispiel die doppelten Mini-Munzees in Kisten, die offenbar wie von Zauberhand noch schnell hineingestopft werden, sobald jemand sie öffnet. Munzee erklärt also ganz nebenbei die Quantenphysik neu: Die Kiste ist zu, die Kiste ist auf, und plötzlich sind da zwei. Beschwert hat sich selbstverständlich niemand – ein klassischer Fall von digitalem Schweigegold. Dazu kommen die Bonus-Events für Mai, diesmal mit einem sehr deutlich nicht ausgesprochenen, aber optisch verdächtig galaktischen Einschlag. May the 4th lässt freundlich grüßen, ohne dass irgendjemand juristisch nervös werden muss. Noch spannender wirkt allerdings das neue Secret ZeeOps „Gauntlet Gateway“, das laut Rob nicht nur Spaß machen, sondern womöglich sogar ein Wendepunkt sein könnte. Wenn jemand „Ich sage nicht zu viel, aber vielleicht ist es wichtig“ sagt, weiß jede erfahrene Community sofort: Jetzt wird spekuliert, bis die Akkus leer sind. 

Sehr hübsch war auch der Ausflug in die Welt der Munzee Monthly Moments. Die Botschaft: Bitte vertikale Videos drehen, bitte interessante POIs zeigen, und bitte nicht nur die eigene Gartenhecke filmen, wenn irgendwo auch der größte Bleistift der Welt warten könnte. Dazu gab es noch den dezenten Hinweis, dass gute Beiträge womöglich mit netten Belohnungen bedacht werden. In Munzee-Sprache heißt das: Kreativität lohnt sich, und wer sich Mühe gibt, bekommt vielleicht mehr als nur Applaus aus dem Kommentarbereich. Gleichzeitig blieb die große Frage nach Garden of the Month und den Anforderungen für 2027 herrlich vage. Die Antwort lautete sinngemäß: noch nicht, aber irgendwie bald, vielleicht, vermutlich, eventuell, ungefähr dann, wenn Munzee beschließt, dass „playful absurdity“ wieder Dienst hat. Genau das macht diesen Podcast so sympathisch: Selbst wenn wenig passiert, passiert erstaunlich viel – nur eben im Modus geheimnisvoller Dauergrinser. 

10 April 2026

10.4.2026: Frühling, Feuerstellen und keltischer Zodiac-Wahnsinn bei Munzee

Im aktuellen Munzee-Podcast wurde erst einmal das naheliegendste Weltthema geklärt: das Wetter. Während in England offenbar für exakt neunzig Minuten Sommer herrschte, wurde nebenbei noch festgestellt, dass Australien die Jahreszeiten einfach pragmatischer organisiert. Dort beginnt der Frühling nicht dann, wenn die Sonne es will, sondern wenn der Kalender sagt: So, jetzt aber. Schon an diesem Einstieg merkte man, dass diese Folge wieder irgendwo zwischen Small Talk, Spielerinfo und gepflegtem Chaos pendeln würde. Genau dort fühlt sich der Podcast bekanntlich am wohlsten. 

Danach wurde es kreativ. Rob berichtete mit hörbarer Begeisterung von bemalten Steinen, die in seiner Familie inzwischen offenbar eine eigene kulinarische Parallelwelt entwickelt haben. Taco, Pizza, Donut, Spiegelei – alles auf Stein, alles mit Hintergrundgeschichte, alles vermutlich kalorienfrei, dafür aber maximal dekorativ. Craig ergänzte trocken, dass solche Essens-Steine natürlich perfekt in einen „rock garden“ passen würden. Dieser Kalauer fiel so selbstverständlich, als hätte er den ganzen Tag nur auf seinen Einsatz gewartet. Gleichzeitig bastelt Craig im heimischen Garten an einer rauchfreien Feuerstelle und betreibt ganz nebenbei noch einen YouTube-Kanal mit Hühnern, Enten und Gartenprojekten. Es gibt Wochen, da fragt man sich ernsthaft, ob Munzee nur ein Spiel ist oder ein Lebensstil mit Nebenwirkungen. 

Natürlich gab es auch handfeste Munzee-News. Für das Wochenende vom 10. bis 12. April wurden doppelte Punkte angekündigt, und zwar nicht nur für das übliche Programm, sondern ausdrücklich auch für Zodiacs. Spätestens da roch es verdächtig nach Plan – und tatsächlich folgte die große Enthüllung: Die Celtic Zodiacs bekommen ein neues Eigenleben. Wer genug davon deployt, kann sich künftig erst einen temporären „Wandering Druid“ und später sogar einen permanenten „Eternal Druid“ erspielen. Mit anderen Worten: Aus lange gehorteten Inventar-Schätzen werden plötzlich wertvolle Arbeitskräfte im Punktedienst. Wer also bisher Celtic Zodiacs wie edlen Familienschmuck in der Vitrine liegen hatte, bekam nun sanften Druck, diese endlich freizulassen. Craig formulierte es sinngemäß so, wie es vermutlich auf jedes Munzee-Inventar passt: Im Inventar sammeln sie nur Staub, draußen sammeln sie Punkte. 

Dazu kam noch eine kleine Sensation aus der Gartenwelt: Erstmals wurde ein von einem Spieler gebauter BVG übernommen. Ein hübsches Osterdesign mit Küken im Ei schaffte den Sprung vom netten Gartenplan zur offiziellen Überraschung. Das ist im Grunde die schönste Form digitaler Gartenarbeit: Man pflanzt nichtsahnend ein Kunstwerk und plötzlich steht Munzee daneben und sagt, das nehmen wir jetzt. 

Zum Schluss gab es noch ein Update zur Daily Stroll. Die gute Nachricht: Daran wird gearbeitet. Die noch bessere Nachricht: Es wird offenbar gründlich getestet. Die gefährlichste Aussage kam aber ganz am Ende, als das Wort „Choice“ in den Raum geworfen wurde. Wenn Munzee Wahlmöglichkeiten einführt, dürfte die Community gleichzeitig jubeln, diskutieren und mindestens drei neue Theorien im Watercooler entwickeln. Es bleibt also alles herrlich normal bei Munzee: ein bisschen Wetter, ein bisschen Wahnsinn und am Ende doch wieder Celtics for the win. 

03 April 2026

3.4.2026: April, April bei Munzee – zwischen Sepia-Schock, Punktejagd und Las-Vegas-Träumen

Wer beim offiziellen Munzee-Podcast in dieser Woche nur kurz reinhörte, konnte leicht glauben, dass dort drei Themen die Welt regieren: April, April und noch ein bisschen mehr April. Tatsächlich war die Folge ein liebevoll-chaotischer Mix aus Punktestrategie, Event-Vorfreude und einem Aprilscherz, der offenbar mindestens einen Spieler einmal komplett durch die technische Selbsthilfe-Hölle geschickt hat. Besonders amüsant: Das Munzee-Team zeigte sich ausgesprochen zufrieden damit, die Tradition des 1. April weiterzupflegen. Offenbar gehört es dort fast zum guten Ton, die Community einmal im Jahr freundlich in den Wahnsinn zu treiben.

Der Star des Scherzes war diesmal eine App-Ansicht in nostalgischem Sepia-Look, irgendwo zwischen Stummfilm und staubigem Westernsaloon. Während manche Spieler wohl schmunzelnd weitercappten, ging ein besonders engagierter Podcast-Freund gleich den ganzen Werkzeugkasten der Fehlerbehebung durch: App löschen, neu installieren, Cache leeren, vermutlich innerlich auch noch drei Kerzen anzünden – nur um am Ende zu erfahren, dass das Problem gar kein Problem war, sondern ein Aprilscherz. Genau solche Momente machen Community-Geschichten unsterblich. Immerhin gab es für alle, die aufmerksam den Blog gelesen und am 1. April einen Shooting Star aus der Daily Stroll gecappt haben, auch noch einen speziellen Badge. Munzee wäre schließlich nicht Munzee, wenn Verwirrung nicht wenigstens ein bisschen belohnt würde.

Daneben wurde aber auch wieder ernsthaft über Punkte gesprochen – jedenfalls so ernsthaft, wie man eben über virtuelle Gärten, Skylines, Bouncer und Clan Wars sprechen kann. Besonders schön: Es wurde deutlich, dass ein clever gebautes heimisches „Nest“ offenbar Gold wert ist. Wer seine Umgebung gut vorbereitet, regelmäßig in die App schaut und Bonus-Tage klug nutzt, kann erstaunliche Punktelawinen lostreten. Scatter Saturdays, elektrische Fallen, Void-Mysteries – das klingt für Außenstehende wie ein Fiebertraum nach zu wenig Schlaf, ist für Munzee-Spieler aber offenbar reine Hochleistungsstrategie.

Auch der Event-Kalender las sich wieder wie eine kleine Weltreise mit Badge-Garantie. GeoWoodstock, South Coast Mega, Munzee Mania in Minnesota und natürlich Munzee Mirage in Las Vegas – das Ganze wurde mit so viel Begeisterung angekündigt, dass Las Vegas fast schon wie die Pilgerstätte für internationale Munzee-Fans wirkte. Nur New York durfte kurz dazwischenfunken und ebenfalls Ansprüche auf Weltruhm anmelden.

Abgerundet wurde die Folge mit einem herrlich nerdigen Tipp aus der Kategorie „Warum sind Spieler eigentlich immer raffinierter als Entwickler denken?“: Filter nicht speichern, bewusst nur für spezielle Tage nutzen und so die Kartenansicht noch effizienter steuern. Kurz gesagt: Diese Podcast-Folge hatte alles – Nostalgie-Schock, Punktetaktik, Event-Fieber und genau die Art von sympathischem Wahnsinn, die Munzee zur weltweiten Community macht. 

27 März 2026

27.3.2026: Munzee zwischen Schweine-Gargoyle, Vegas-Fieber und Karten mit Foto-Funktion

In der neuesten Munzee-Podcast-Folge wird schnell klar: Bei Munzee ist wieder einmal alles gleichzeitig los. Während Rob noch darüber nachdenkt, ob Level 6 vielleicht doch zu schaffen ist, plant Craig nebenbei den Ausbau seines halben Bauernhofs inklusive Ziegen, Enten-Management und selbst gemachter Butter. Schon nach wenigen Minuten wirkt der Podcast deshalb weniger wie ein Gaming-Update und mehr wie eine wilde Mischung aus GPS-Jagd, Landromantik und digitalem Wahnsinn – was die Sache natürlich umso unterhaltsamer macht. 

Inhaltlich hatte die Folge aber einiges auf Lager. Besprochen wurden neue Filteroptionen, mit denen sich nun physische und virtuelle Scatter getrennt ausblenden lassen. Für normale Menschen klingt das harmlos, für Munzee-Spieler ist das ungefähr so bedeutend wie eine Steuerreform für Buchhalter. Endlich müssen sich also nicht mehr ungewollte Scatter ins Kartenbild mogeln und den Blick auf die wirklich wichtigen Dinge versperren. Rob machte dabei deutlich, dass dies erst der Anfang sei. Übersetzt heißt das im Munzee-Kosmos: Es wird besser, aber bitte noch nicht morgen früh erwarten. 

Außerdem wurden die „Gardens of the Month“ vorgestellt, darunter ein Mikroskop-Garten aus North Carolina und eine Munzee-Bibliothek aus Kanada. Das ist genau die Art von Information, bei der Außenstehende kurz irritiert blinzeln, während Munzee-Spieler sofort überlegen, ob dort noch ein freier Platz für einen Deploy zu ergattern ist. Denn wer in einem Garten des Monats mitmacht, bekommt nicht nur Punkte, sondern auch noch ein Badge – und das ist in dieser Welt ungefähr die digitale Version eines Ritterschlags. 

Besonders spannend war die große Event-Vorschau. Neben GeoWoodstock, dem South Coast Mega Event in England, den Niederlanden und Minnesota wurde ein neuer Kracher angekündigt: „Munzee Mirage“ vom 6. bis 8. November 2026 in Las Vegas. Allein der Name klingt bereits so, als würde irgendwo zwischen Slot Machines und Smartphone ein QR-Code in der Wüste glitzern. Vegas als Munzee-Ziel wirkt jedenfalls wie die perfekte Kombination aus Punktejagd, Neugier und komplett übertriebenem Freizeitprogramm. Selbst der Hinweis auf die Sphere durfte nicht fehlen – schließlich soll man in Las Vegas nicht nur cappen, sondern auch staunen. 

Dazu kommen die üblichen Bonusaktionen: doppelte Punkte für Mailbox Owner, April-Specials wie „Mech Mondays“ und „Weapon Wednesdays“ sowie das monatliche Streak-Belohnungssystem, das diesmal den „Hoggoyle“ hervorbringt – ein Name, der klingt, als hätte ein Schwein eine mittelalterliche Burgverwaltung übernommen. Abgerundet wurde alles mit der Erkenntnis, dass BVGs inzwischen automatisch vom System bewegt werden und niemand bei Munzee heimlich von Hand virtuelle Viecher über Geburtstagsadressen schubst. Sehr beruhigend – oder sehr enttäuschend, je nach Erwartungshaltung. 

Unterm Strich war diese Folge genau das, was Munzee so charmant macht: ein bisschen Technik, ein bisschen Chaos, sehr viele Punkte und die beruhigende Gewissheit, dass irgendwo auf der Welt gerade ernsthaft über Kartenfotos, Gargoyle-Skins und Event-Deploys diskutiert wird. Und ganz ehrlich: Genau so soll es sein.

1.5.2026: Gauntlet Games und die Kunst des Schmiedens

Im aktuellen offiziellen Munzee Podcast vom 1. Mai 2026 wurde es gemütlich, munzeelastig und stellenweise gefährlich nah an der Vorstellung,...