Rob und Craig wollen diesmal angeblich nur Blogs vorlesen. Das klappt ungefähr so zuverlässig wie der Vorsatz, beim Munzee-Spaziergang „nur noch diesen einen“ mitzunehmen. Schon erzählt Craig begeistert von einem virtuellen Garten, der in seiner Nähe gelandet ist: rund 250 Pins, drei Blasts und etwa 25.000 Punkte später war der Mittwoch gerettet. Den zugehörigen POI musste er separat cappen, damit auch das Badge winkte. Anschließend wurde gleich noch Jen zum Zwischenstopp bei Aldi verpflichtet. Andere schreiben Einkaufszettel, Craig organisiert Capture-Einsätze.
Bei den Wishing Wells hat Munzee inzwischen gründlich durchgewischt. Schwer erreichbare Standorte wurden weltweit geprüft, teilweise verschoben oder entfernt. Der Capture-Radius beträgt jetzt rund 91 Meter, fürs Wünschen muss man weiterhin auf etwa 46 Meter heran. Premium-Mitglieder können bereits täglich gecappte Brunnen ausblenden – sofern sie die Option auch in ihren gespeicherten Filtern aktivieren. Abgelehnte Anträge blockieren außerdem nicht mehr sieben Tage lang einen neuen Versuch. Der Mindestabstand zu anderen Brunnen bleibt bei ungefähr 805 Metern. Vielleicht lohnt sich also ein Blick auf die Karte: Der unerreichbare Dauerärger könnte verschwunden sein und Platz für einen brauchbaren Wunschbrunnen gemacht haben.
Vom 9. bis 11. Oktober gibt es doppelte Punkte auf Greenies, Cards, Flats, Gaming-Typen und Mechs. Dazu läuft die „8-Bit Arcade Challenge: Find the Glitch“ bis zum 31. Oktober. Acht Herausforderungen bringen Badges und acht neue Bits für die Build-a-Pops. Niemand muss alles erledigen, was notorische Komplettsammler vermutlich als persönliche Provokation verstehen. Je nach Aufgabe warten zudem Stufen mit einem, acht oder 25 Captures. Mit dem geheimnisvollen alten Glitch-Badge hat diese Aktion ausdrücklich nichts zu tun. Das bleibt weiterhin so rätselhaft wie die Frage, warum aus einem kurzen Munzee-Ausflug regelmäßig ein halber Urlaubstag wird.
Für die Glitch-Jagd ist der Deployment-Weg entscheidend: Über die Webkarte entstehen mögliche Scatter am Zielort. Beim Quick Deploy in der App können sie dagegen am Ausgangspunkt bei einem selbst erscheinen, während der eigentliche Munzee anderswo landet. Praktisch für alle, die einem Guild-Mitglied etwas spendieren und trotzdem selbst auf Jagd gehen möchten. Im Shop gibt es außerdem 30 Prozent Rabatt beim Kauf von mindestens acht teilnehmenden Gaming-Artikeln, einschließlich Surprise und Prize Wheels. Es müssen keine Achterpakete sein – auch neun oder zehn zählen. Endlich einmal Mathematik, die beim Einkaufen Freude macht.
Der goldene Bullion Spyderbot ersetzt für Premium-Mitglieder die bisherigen Tierbabys und hält fünf Captures durch. Deployment und Capture bringen jeweils ein Badge. Man kann seinen Einsatz also planen; komplett vergessen sollte man ihn allerdings nicht. Spätestens die wartende Guild entwickelt sonst erstaunlich zuverlässige Erinnerungsfunktionen.
Wer lieber persönliche Begegnungen sammelt, kann vom 6. bis 8. November zum Munzee Mirage nach Las Vegas reisen, wo zahlreiche bekannte Gesichter angekündigt sind. Bis dahin gilt: Filter pflegen, Tagesbelohnungen prüfen und bei Event-Deployments auch Zufahrten oder Hotelwege berücksichtigen. Ein gut erreichbarer Munzee ist schließlich besser als der perfekte Pin mitten im See.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen