25 September 2026

25.9.2026: Millionenpunkte, Piraten und ein Wunschbrunnen mit größerem Radius

Wer am vergangenen Wochenende in Minnesota Munzee gespielt hat, brauchte offenbar keine Punkte zu sammeln – die Punkte kamen freiwillig in Millionenpackungen vorbei. Gleich zwei der fünf Events erreichten Mega-Status mit mehr als 50 Teilnehmern. Eagle Dad und Xenia legten am Freitag sagenhafte 6,6 Millionen Punkte hin und sammelten übers gesamte Wochenende rund zehn Millionen. Dagegen wirken meine üblichen Punktestände ungefähr so beeindruckend wie ein einzelner grüner Bouncer mitten in der Wüste. Auch Samstag und Sonntag wimmelte es von Munzee-Millionären, während Minnesota Boy im September inzwischen bei 6,2 Millionen Punkten angekommen ist. Offenbar gibt es in Minnesota außer Seen noch eine bislang unbekannte Punktequelle.

Wer selbst Großes vorhat, darf schon einmal den Kalender zücken. Vom 6. bis 8. November steigt „Munzee Mirage“ in Las Vegas – mit Rob, Craig, Minnesota Boy und Lou sowie reichlich Gelegenheit für Badge-Jäger. Die Events sollen familienfreundlich in Parks stattfinden, Vegas-Wahnsinn also nur auf freiwilliger Basis. Im Januar folgt „Munzee Mecca“ in Florida, anschließend stehen weitere große Treffen in Arizona und Kalifornien an.

Spielerisch ist ebenfalls einiges los. Beim aktuellen Piraten-Scatter-Event „Leap Back to the Sea“ werden unter anderem Air und Water Mysteries, Frog- und Jellyfish-Evos sowie die beiden Bounty Ships übernommen. Beim Capture fliegen dann maritime Scatter durch die Gegend, und drei Badges warten darauf, eingesammelt zu werden. Passend dazu gibt es im Shop ein Pirate Pack – falls die persönliche Schatztruhe gerade überraschend leer sein sollte.

Und weil Oktoberfest bekanntlich schon im September beginnt, darf auch Munzee Maßkrug-Stimmung verbreiten. Bis zum 4. Oktober besitzen die temporären Getränke-Destinations doppelte Magnetstärke und können dadurch zwölf beziehungsweise bei Premium-Mitgliedern 14 Bouncer anziehen. Frankenstein mischt ebenfalls mit: Wer ihn captured, erhält zehn Zeds, während sein Besitzer bei Cap-ons die Chance auf 20 Zeds hat. Prost – beziehungsweise Scan!

Die interessanteste Nachricht betrifft allerdings die Wishing Wells. Ihr Capture-Radius wurde kurzerhand von 150 auf 300 Fuß verdoppelt. Mit Double-Capture-Radius-Booster werden daraus sogar 600 Fuß. Weitere Verbesserungen werden geprüft: ungenutzte Wells könnten von der Karte verschwinden, die automatische Platzierung soll genauer werden und nach einer abgelehnten Anfrage könnte die bisherige siebentägige Wartezeit entfallen. Außerdem sollen Wishing Wells künftig möglicherweise stärker wie POIs behandelt werden und nach dem Capture bei entsprechender Premium-Filterung von der Karte verschwinden.

Nur eine schlechte Nachricht gibt es für Nostalgiker: Ein Candy-Corn-Event ist für Oktober derzeit nicht geplant. Wer es zurückhaben möchte, soll gute Argumente liefern. „Wo bleibt mein Gratiszeug?“ gilt dabei ausdrücklich nicht als überzeugende Begründung. Schade eigentlich – einen Versuch wäre es wert gewesen.

18 September 2026

18.9.2026: Doppelpunkt? Nein, Doppelpunkte – Munzee dreht am Wochenende auf

Wer behauptet, Munzee sei einfach nur „rausgehen, Handy zücken, QR-Code scannen“, hat vermutlich noch nie versucht, Rob und Craig 35 Minuten lang dabei zuzuhören, wie sie über POIs, Sleepies, Cruisies, Flat Cups, Binary Cards und Builder Pops diskutieren. Diese Woche begann alles erstaunlich harmlos: Rob hat tatsächlich Munzee gespielt. Und zwar so richtig. Ein Ausflug nach London, Theater Thursday, verdoppelter Radius, Capture Radius Booster – und plötzlich standen 305 POIs auf dem Konto. Craig musste anerkennen: Der Mann lebt noch. Zumindest spieltechnisch.

Craig wiederum entdeckte die wunderbare Welt der passiven Punktproduktion. Seine alten Deployments liefern offenbar fleißig Cap-on-Punkte durch Cruisies und Sleepies. Das klang so praktisch, dass Rob sofort misstrauisch wurde. Ergebnis: Eine neue Frage an Sam und möglicherweise die Erkenntnis, dass man manche Dinge besser genießt, solange noch niemand überprüft hat, ob sie überhaupt so gedacht waren.

Für uns Spieler wichtiger: Vom 18. bis 20. September gibt es doppelte Punkte auf Greenies, Cards, Flats, Virtual Colors und Evolutions. Gerade bei Evos lohnt sich also das Aufräumen der virtuellen Werkzeugkiste: Quick Grows, Resets und passende Bouncer können an diesem Wochenende besonders attraktiv sein. Dazu bleiben Twig Tuesdays und Theater Thursdays weiterhin feste Termine im Munzee-Wochenkalender – irgendwann braucht man vermutlich keinen Kalender mehr, sondern einen persönlichen Munzee-Sekretär.

Das Hauptthema waren jedoch die Flat Cup Scatters rund um Programmer’s Day und National Coffee Day. Kaffee und Programmierer – eine Kombination, die ungefähr so überraschend ist wie Regen in England. Neu ist, dass man Flat Cups per Quick Deploy in der App irgendwo auf der Welt platzieren und gleichzeitig die Scatters am eigenen Standort erzeugen kann. Voraussetzung: Man steht nicht bereits im Radius eines vorhandenen Flats. Wer bisher verzweifelt aufs Display gedrückt, gezogen und geschoben hat, darf außerdem aufatmen: Karte verschieben, Ziel suchen, antippen – fertig.

Dazu gibt es Binary Zero Cards fürs Capturen und Binary One Cards fürs Deployen sowie fünf neue Badges. Besonders wichtig ist der „Retro Roaster“, denn dieser Badge gehört zum zeitlich begrenzten Coffee-Event. Die Binary-Badges bleiben dagegen dauerhaft verfügbar. Wer ausreichend Binärcode sammelt, kann außerdem einen neuen „Binary Drip“ für die Builder Pops freischalten. Craig sah natürlich sofort „Matrix“. Rob sah vorsichtshalber nur „allgemeinen Programmiercode“ – vermutlich standen die Anwälte gedanklich schon vor der Tür.

Und falls euch bislang trotz vieler Flat-Cup-Captures keine Binary Card begegnet ist: Ihr seid nicht allein. Munzee hat die Wahrscheinlichkeit bereits erhöht und überprüft besonders unglückliche Fälle teilweise manuell. Mit anderen Worten: Selbst der Zufall bekommt bei Munzee inzwischen technischen Support.

Zum Schluss noch der vielleicht schönste Tipp: Braucht eure Guild Zodiacs oder Mysteries, deployt sie möglichst für andere Guild-Mitglieder. Einer bekommt den Deploy, der andere den Capture. Munzee-Ökonomie in Reinform: zwei glückliche Spieler zum Preis von einem Cache.

11 September 2026

11.9.2026: Bits, Bouncer und die verschwundene Null

11.09.2026: Bits, Bouncer und die verschwundene Null

Wenn Rob und Craig „Bits and Pieces“ ankündigen, weiß der erfahrene Munzee-Spieler: Jetzt kommt von allem etwas – und Sam wird hinterher erklären müssen, was davon tatsächlich stimmt. Seine „Korrektur der Woche“ hat sich inzwischen so etabliert, dass Fans sie für einen der besten Teile des Podcasts halten. Praktisch für Rob und Craig, denn Nachschub liefern sie zuverlässig. Neu ist sogar die Einladung, Sam direkt Fragen zu schicken. Irgendjemand muss schließlich die Fakten kennen.

Zuvor waren Rob und Craig bei der 100. Folge der Munzee Maniacs zu Gast und plauderten dort ein paar kommende Geheimnisse aus. Wer wissen will, welche, soll natürlich die ganze Folge hören. Sam machte diesen schönen Plan zunichte, indem er hilfsbereit den exakten Zeitstempel verriet. Serviceorientierung kann für Podcastmacher wirklich grausam sein. Immerhin wurde auch geklärt, dass Craigs Wortgefechte mit PJ reine Unterhaltung sind. PJ startete offenbar würzig, wurde mit jedem Schluck Whiskey milder und endete beinahe als menschliches Sofakissen.

Auf den Ranglisten ging es weniger gemütlich zu. Herbie knackte am Samstag als Einziger die Million Punkte, während Peanut Butter and Jam mit 940.000 knapp dahinterblieb. Am Sonntag gewann Fins vor seiner Frau Fins to LR – worauf Craig sofort die wichtigste sportpolitische Frage stellte: Warum lässt man seine Frau nicht gewinnen? Auch die Eventvorschau geriet zum Abenteuer, weil England, Großbritannien, die Niederlande, Dänemark und Norwegen in den Notizen ein fröhliches Abkürzungs-Bingo veranstalteten. Rob versprach, die Unterlagen künftig vor dem Vorlesen anzusehen. Ein mutiger Schritt nach rund 160 Folgen.

Spielerisch gibt es neue Karten wie „Control Yourself“, „Insert Token Here“, „Ticket Trader“ und den eindeutigsten Publikumsliebling „Bits Please“. Zwölf ältere Karten kehren ebenfalls zurück. Außerdem sind bewegliche Spielobjekte wie Dice Tower, Ratlaws, Fortune Folder, Pumpkin Prize Machine sowie die beiden Cuckoo Clocks wieder erhältlich. Besonders attraktiv sind die Uhren durch ihre Level-10-Whittles, die sich für 25 kostenlose Sterne erneut aussetzen lassen. Rob rechnete den Gegenwert vor, Craig erklärte vorsichtshalber, Mari rechne grundsätzlich zugunsten der Spieler und Rob eher aus der anderen Richtung. Gemeinsam nennt man das wohl betriebswirtschaftliche Balance.

Dann folgte Craigs eigene Korrektur des Monats: Bei Level 6 der Gauntlet Games fehlte bei den Greenie-Punkten pro Person eine Null. Statt 5.000 standen dort nur 500. Rob wollte sofort reparieren, Craig lieber erst öffentlich beichten – Prioritäten müssen sein.

Zum Schluss der nützliche Teil: Temporäre Ziele ziehen wieder ihre vorgesehenen Bouncer an. Scrap Stars locken Mechs, Whittles Workshops Cubamoles und Whittles. Wer gezielt Gäste braucht, sollte im MunzDex nachsehen und bei CuppaZee prüfen, ob überhaupt genügend passende Bouncer unterwegs sind. Und falls alles scheitert, bleibt Google. Damit sind die drei Stufen der Munzee-Hilfe komplett: Rob ist der knurrige Opa, Craig die verständnisvolle Zwischenstation und Sam baut vorsorglich gleich das passende Werkzeug.

04 September 2026

4.9.2026: Enten, Magnete und doppelte Punkte – der September dreht auf

Bei Munzee ist es manchmal wie bei einer Ente auf dem Teich: Oben sieht alles wunderbar entspannt aus, unter Wasser wird allerdings gestrampelt, als gäbe es dafür einen Extra-Badge. Genau so beschreibt Rob die aktuelle Lage hinter den Kulissen. Während beim Munzee-Team also offenbar fleißig an Dingen gearbeitet wird, über die noch niemand reden darf, hat Craig ganz andere Probleme: Sein kleiner Bauernhof wächst. Zwei Hähne gingen zur Auktion, dafür kamen unter anderem drei Enten zurück. Wirtschaftlich vielleicht kein klassischer Tauschhandel, aber immerhin gibt es jetzt Enteneier, noch mehr Arbeit und einen Farmstand, der sieben Tage die Woche geöffnet ist. Morgens eine Stunde Tiere, abends eine Stunde Tiere – vermutlich ist selbst ein Level-5-Guild einfacher zu organisieren.

Apropos Guild: Rob, Craig und Tim haben es im August tatsächlich bis Level fünf geschafft. Entscheidend war dabei weniger heldenhafter Einzelkampf als gute alte Kommunikation. Rob kündigte rechtzeitig an, was er schaffen würde, Craig konnte entsprechend seine fehlenden Aufgaben erledigen, und am Ende fehlten nur noch ein paar Greenies. Die wichtigste Erkenntnis: Wer in einer Guild spielt, sollte miteinander reden. Revolutionär, aber offenbar effektiv.

Im September gibt es dafür reichlich neue Beschäftigung. Dienstags laufen die „Twig Tuesdays“ mit doppelten Pack Rats beim Einlösen von Twigs, donnerstags werden bei „Theater Thursdays“ die Punkte für Places verdoppelt – und gleich auch noch deren Radius. Besonders interessant wird das Wochenende vom 4. bis 6. September: Greenies, Cards, Flats, Zodiacs und Mysteries bringen doppelte Punkte. Bei den Zodiacs zählen ausdrücklich alle Varianten. Wer Celtic Zodiacs auslegt, kann dabei sogar gleichzeitig an seinen Druids arbeiten. Punkte sammeln und langfristig Bouncer aufbauen – Munzee nennt das vermutlich Strategie, normale Menschen würden sagen: zwei Fliegen mit einer Klappe.

Auch die Cruisies und Sleepsies bekommen Verstärkung. Mehr Cache-Typen können künftig entsprechend umgewandelt werden, darunter beispielsweise Flat Cups und Flat Aussies. Ganz besonders spannend ist aber die Änderung bei den Magneten. Bisher konnte es passieren, dass ein Magnet mehrere gleiche Bouncer anzog. Jetzt soll mehr Abwechslung ins Spiel kommen: unterschiedliche Bouncer werden bevorzugt, ein Retired Myth dient dabei gewissermaßen als Reset des Pools. Das gilt auch für Treehouses und Skylines. Craig ist begeistert – und ruft am Ende praktisch schon „Magnets for the win“.

Beim Monthly Moment lautet das September-Motto „Sweet September“. Gesucht wird ein Foto beim Cappen eines POI mit etwas Süßem. Wer selbst glaubt, süß genug zu sein, darf sein Glück natürlich versuchen.

Und der Tipp der Woche? Einfach einmal wieder durch den Munzee-Store stöbern. Gerade ältere Specials wie Ratloz, Prize Machines oder ähnliche Spielzeuge können erstaunlich interessant sein. Manchmal liegt das nächste Munzee-Abenteuer eben nicht draußen auf der Karte, sondern völlig unspektakulär im Shop.

28 August 2026

28.8.2026: 48 Meilen, seltene Eis-Pops und die hohe Kunst des Munzee-Rechnens

Wer bisher dachte, Munzee sei ein entspanntes Spiel, bei dem man gemütlich ein paar QR-Codes scannt, sollte sich dringend mit Sam unterhalten. Denn Sam hat in dieser Woche bewiesen, dass aus einem harmlosen Airport-POI ziemlich schnell höhere Mathematik werden kann. Ausgangspunkt waren vier Meilen Capture-Radius. Dann kamen Theatre Thursday, Distance Draft, Capture Radius Booster und zwei Rover Treats ins Spiel – und plötzlich standen sagenhafte 48 Meilen im Raum. Wenn also im September ein Bouncer am Flughafen Heathrow landet, könnte theoretisch jemand aus Bedford zuschlagen. Munzee oder Fernstudium in angewandter Mathematik? Die Grenzen verschwimmen.

Craig und Rob nutzen die Folge außerdem, um noch einmal eine Lanze für die Wishing Wells zu brechen. Die Brunnen sind inzwischen drei Jahre alt und offenbar gekommen, um zu bleiben. Mit dem Wishing-Well-Planer in CuppaZee lassen sich inzwischen ganze Routen konstruieren. Ein Uber-Fahrer soll auf seinen Touren sogar mehr als 100 Wishing Wells am Tag erreichen. Rob schafft auf seinem Arbeitsweg dagegen exakt eines – was allerdings daran liegt, dass sein Arbeitsweg vom Wohnzimmer vermutlich nicht besonders lang ist.

Auch bei den Gauntlet Games wird strategische Arbeit empfohlen. Wer sämtliche Anforderungen allein erledigen möchte, könnte irgendwann feststellen, dass ein Guild aus „zweieinhalb Spielern“ vielleicht doch etwas knapp dimensioniert ist. Besser: Aufgaben verteilen. Einer kümmert sich um Mechs, einer um Cubimals und einer möglicherweise darum, Craig und Rob daran zu erinnern, welche Anforderungen sie selbst eingebaut haben.

Natürlich gab es auch wieder Neuigkeiten rund um Build-A-Pop. Wichtigste Erkenntnis: Ein Makeover zählt nicht als neues Deployment für das Secret ZeeOp. Dafür wissen wir jetzt, welche Designbestandteile besonders selten genutzt werden. Herzchen-Augen, Limeberry Bam, Pineapple Explosion, Cute Snoot Mouth, gelbe Candy-Floss-Sauce, Plastikstiel und Rainbow Sprinkles könnten zusammen also den Munzee-Pop ergeben, bei dem andere Spieler ehrfürchtig fragen: „Warum sieht der denn so aus?“ Antwort: Weil selten manchmal wichtiger ist als schön.

Die Gardens of the Month gingen diesmal nach Québec und Bratislava, Munzee Mania wartet vom 17. bis 20. September in Minnesota, und für August läuft außerdem die letzte Chance auf die Munzee Monthly Moments.

Zum Schluss gab es noch einen jener Hinweise, bei denen Craig viel sagt, ohne irgendetwas zu verraten: Man solle künftig seine täglichen Spaziergänge machen und dabei nach neuen Dingen Ausschau halten. Was genau kommt? Keine Ahnung. Aber genau deshalb werden wir vermutlich alle laufen.

Und Sam kann nächste Woche erklären, was wir dabei falsch verstanden haben.

21 August 2026

21.8.2026: Süße Versuchungen, Blitzeinschläge und der Bouncer zum Selberbauen

Manchmal beginnt eine Munzee-Woche mit einem neuen Cache, manchmal mit einem Event – und manchmal schlägt einfach der Blitz ein. Im Fall von Craig sogar ziemlich wörtlich: Ein heftiges Gewitter in Alabama verabschiedete kurzerhand Starlink und Internet, sodass der Podcast diesmal aus dem Van vor einem Coffee Shop aufgenommen werden musste. Kaffee kaufen, WLAN nutzen – modernes mobiles Arbeiten auf Munzee-Art. Immerhin blieb genug Verbindung übrig, um über das zu sprechen, was wirklich wichtig ist: Punkte, Events, Cubimals und jede Menge Zucker.

Auf den Leaderboards wurde wieder einmal demonstriert, dass sechsstellige Punktzahlen offenbar nur etwas für Anfänger sind. Am Sonntag knackte FRLK sogar die Million. Gleichzeitig füllt sich der Eventkalender: Munzee Mania steigt vom 17. bis 20. September in Minnesota, im November folgt Munzee Mirage in Las Vegas und Anfang 2027 stehen bereits Munzee Mecca, Coexist in Yuma und Munzee Madness in Kalifornien bereit. Wer noch Urlaubstage besitzt, sollte sie offenbar besser nicht für gewöhnliche Erholung verschwenden.

Auch spielerisch bleibt wenig Zeit zum Ausruhen. Bis zum 23. August bringen Crowbars doppelte Cubimals aus den Crates, Scatter Saturday steht an und anschließend rundet Whittle Wish Wednesday den Monat ab. Im September folgen unter anderem Twig Tuesdays und Theatre Thursdays. Letztere bringen doppelte Punkte auf passende Places und einen erweiterten Radius. Flughäfen könnten damit plötzlich gefühlt schon vom heimischen Sofa aus erreichbar sein – zumindest mit etwas Munzee-Optimismus und Capture Radius Booster.

Richtig süß wird es mit dem neuen „Sweet Treat“-POI. Gemeint sind echte Spezialisten für Eis, Donuts, Süßigkeiten oder Frozen Yogurt. Die Tankstelle mit Schokoriegelregal zählt ausdrücklich nicht, Walmart ebenso wenig. Wer also einen Sweet-Treat-POI legt, sollte einen richtigen Tempel des Zuckers wählen und möglichst vernünftige Informationen hinterlegen. Passend dazu gibt es den neuen Secret ZeeOps „Sweet Tooth Trail“ für 1.500 Zeds. Geduld gehört allerdings zur Mission: Schon Level eins verlangt drei Tage Daily Stroll in Folge.

Der eigentliche Star der Woche heißt jedoch „Build-A-Pop“. Er ist der erste Build-A-Bouncer, bei dem Spieler das Aussehen selbst zusammenstellen können. Augen, Mund und weitere sogenannte Bits lassen sich kombinieren und später jederzeit verändern. Standard-Bits sind inklusive, weitere können mit Zeds freigeschaltet werden, Premium-Mitglieder erhalten exklusive Varianten und besonders seltene Bits verstecken sich hinter bestimmten Badges. Damit dürfte für Komplettsammler endgültig jede Hoffnung auf ein entspanntes Wochenende verschwunden sein. Bis zu zwei Build-A-Pops können zunächst gekauft werden, und mit 200 Punkten fürs Deployen, 150 fürs Capturen und 50 Owner-Punkten haben die süßen Eis-Bouncer auch spielerisch etwas zu bieten. Kurzum: Munzee wird gerade individueller, sammelintensiver und deutlich kalorienreicher – wenigstens virtuell. 

14 August 2026

14.8.2026: Turniere, Gärten und die hohe Kunst des Munzee-Wahnsinns

Es ist Freitag, und damit höchste Zeit für die wöchentliche Erkenntnis, dass ein völlig normales Hobby offenbar darin bestehen kann, mit dem Smartphone bewaffnet durch die Gegend zu laufen und sich über Punkte, Events und hübsch angeordnete virtuelle Gärten mindestens genauso zu freuen wie andere Menschen über einen freien Parkplatz vor dem Supermarkt. Rob und Craig haben im aktuellen Munzee Weekly Podcast wieder einmal einen Rundumschlag durch die Munzee-Welt gemacht – und die ist, wenig überraschend, alles andere als langweilig.

Ein Schwerpunkt liegt auf den kommenden Events und Turnieren. Denn Munzee wäre nicht Munzee, wenn man einfach nur entspannt ein paar QR-Codes suchen könnte. Nein, natürlich muss irgendwann auch der sportliche Ehrgeiz geweckt werden. Punkte wollen gesammelt, Herausforderungen gemeistert und vermutlich längst ausgefeilte persönliche Strategien umgesetzt werden. Wer dabei behauptet, ihm sei die Platzierung völlig egal, darf diese Aussage gerne noch einmal wiederholen, sobald jemand anderes genau einen Punkt mehr hat.

Auch die Gardens spielen wieder eine Rolle. Diese kunstvoll arrangierten Munzee-Gebilde zeigen eindrucksvoll, was passiert, wenn Menschen gleichzeitig über GPS-Koordinaten, Kreativität und sehr viel Geduld verfügen. Während normale Spaziergänger auf einer Karte vielleicht einen Park erkennen, sieht der erfahrene Munzee-Spieler plötzlich Formen, Motive und selbstverständlich die dringende Notwendigkeit, dort möglichst alles zu capturen. Landschaftsarchitektur für Menschen mit Smartphone sozusagen.

Rob und Craig sprechen außerdem über besondere Features und Möglichkeiten, mit denen Spieler noch mehr aus Munzee herausholen können. Dabei wird erneut deutlich: Wer Munzee nur gelegentlich öffnet, ein paar Punkte einsammelt und danach zufrieden nach Hause geht, kratzt eigentlich nur an der Oberfläche. Events, Community-Aktionen und spezielle Spielfunktionen sorgen dafür, dass aus dem vermeintlich einfachen Freizeitvergnügen schnell eine Beschäftigung wird, bei der man plötzlich erstaunlich genau weiß, wo sich im Umkreis von 50 Kilometern interessante Ziele befinden.

Und genau darin liegt weiterhin der Charme des Spiels. Munzee lebt nicht nur vom nächsten Capture, sondern von der Community, von gemeinsamen Aktionen und von diesem kleinen inneren Drang, „nur noch diesen einen“ mitzunehmen. Ein Satz übrigens, der in der Praxis ungefähr dieselbe Glaubwürdigkeit besitzt wie „Ich schaue nur kurz aufs Handy“. Am Ende sind zwei Stunden vergangen, der Akku steht bei zwölf Prozent – aber dafür ist die Karte wieder ein kleines bisschen sauberer. Prioritäten muss man schließlich haben.

23.10.2026: Ägyptische Krokodile, Halloween-Monster und ein Schwammkopf auf zwei Rädern – Munzee dreht auf!

Wer glaubt, bei Munzee gehe es nur darum, ein paar virtuelle Punkte einzusammeln, sollte dringend die neueste Folge des offiziellen Munzee-P...