Wer in dieser Woche auf eine Podcast-Folge voller weltbewegender Munzee-Enthüllungen gehofft hatte, bekam stattdessen etwas fast noch Schöneres: 30 Minuten bestens gelaunte Hinhaltetaktik mit Charme. Rob und Craig machten früh klar, dass gerade offiziell „gar nicht so viel los“ sei – was in der Munzee-Welt ungefähr dasselbe bedeutet wie „bitte anschnallen, irgendwo im Hintergrund wird bereits an der nächsten Verrücktheit geschraubt“. Bis dahin wurde die Zeit auf die angenehmste Weise gefüllt: mit Clan-Wars-Geständnissen, kleinen Seitenhieben und der beruhigenden Erkenntnis, dass selbst ein Munzee-Präsident seine Tagesaufgaben gern erst dann erledigt, wenn andere schon gefühlt das halbe Universum gecappt haben.
Inhaltlich war die Folge trotzdem alles andere als leer. Da wären zum Beispiel die doppelten Mini-Munzees in Kisten, die offenbar wie von Zauberhand noch schnell hineingestopft werden, sobald jemand sie öffnet. Munzee erklärt also ganz nebenbei die Quantenphysik neu: Die Kiste ist zu, die Kiste ist auf, und plötzlich sind da zwei. Beschwert hat sich selbstverständlich niemand – ein klassischer Fall von digitalem Schweigegold. Dazu kommen die Bonus-Events für Mai, diesmal mit einem sehr deutlich nicht ausgesprochenen, aber optisch verdächtig galaktischen Einschlag. May the 4th lässt freundlich grüßen, ohne dass irgendjemand juristisch nervös werden muss. Noch spannender wirkt allerdings das neue Secret ZeeOps „Gauntlet Gateway“, das laut Rob nicht nur Spaß machen, sondern womöglich sogar ein Wendepunkt sein könnte. Wenn jemand „Ich sage nicht zu viel, aber vielleicht ist es wichtig“ sagt, weiß jede erfahrene Community sofort: Jetzt wird spekuliert, bis die Akkus leer sind.
Sehr hübsch war auch der Ausflug in die Welt der Munzee Monthly Moments. Die Botschaft: Bitte vertikale Videos drehen, bitte interessante POIs zeigen, und bitte nicht nur die eigene Gartenhecke filmen, wenn irgendwo auch der größte Bleistift der Welt warten könnte. Dazu gab es noch den dezenten Hinweis, dass gute Beiträge womöglich mit netten Belohnungen bedacht werden. In Munzee-Sprache heißt das: Kreativität lohnt sich, und wer sich Mühe gibt, bekommt vielleicht mehr als nur Applaus aus dem Kommentarbereich. Gleichzeitig blieb die große Frage nach Garden of the Month und den Anforderungen für 2027 herrlich vage. Die Antwort lautete sinngemäß: noch nicht, aber irgendwie bald, vielleicht, vermutlich, eventuell, ungefähr dann, wenn Munzee beschließt, dass „playful absurdity“ wieder Dienst hat. Genau das macht diesen Podcast so sympathisch: Selbst wenn wenig passiert, passiert erstaunlich viel – nur eben im Modus geheimnisvoller Dauergrinser.
Dieser Blog fasst etwas humorvoll den wöchentlichen offiziellen Munzee Podcast in Deutsch zusammen
17 April 2026
17.4.2026: Zwischen Geheimports, Kistenzauber und der großen Munzee-Ankündigungs-Nebelmaschine
10 April 2026
10.4.2026: Frühling, Feuerstellen und keltischer Zodiac-Wahnsinn bei Munzee
Im aktuellen Munzee-Podcast wurde erst einmal das naheliegendste Weltthema geklärt: das Wetter. Während in England offenbar für exakt neunzig Minuten Sommer herrschte, wurde nebenbei noch festgestellt, dass Australien die Jahreszeiten einfach pragmatischer organisiert. Dort beginnt der Frühling nicht dann, wenn die Sonne es will, sondern wenn der Kalender sagt: So, jetzt aber. Schon an diesem Einstieg merkte man, dass diese Folge wieder irgendwo zwischen Small Talk, Spielerinfo und gepflegtem Chaos pendeln würde. Genau dort fühlt sich der Podcast bekanntlich am wohlsten.
Danach wurde es kreativ. Rob berichtete mit hörbarer Begeisterung von bemalten Steinen, die in seiner Familie inzwischen offenbar eine eigene kulinarische Parallelwelt entwickelt haben. Taco, Pizza, Donut, Spiegelei – alles auf Stein, alles mit Hintergrundgeschichte, alles vermutlich kalorienfrei, dafür aber maximal dekorativ. Craig ergänzte trocken, dass solche Essens-Steine natürlich perfekt in einen „rock garden“ passen würden. Dieser Kalauer fiel so selbstverständlich, als hätte er den ganzen Tag nur auf seinen Einsatz gewartet. Gleichzeitig bastelt Craig im heimischen Garten an einer rauchfreien Feuerstelle und betreibt ganz nebenbei noch einen YouTube-Kanal mit Hühnern, Enten und Gartenprojekten. Es gibt Wochen, da fragt man sich ernsthaft, ob Munzee nur ein Spiel ist oder ein Lebensstil mit Nebenwirkungen.
Natürlich gab es auch handfeste Munzee-News. Für das Wochenende vom 10. bis 12. April wurden doppelte Punkte angekündigt, und zwar nicht nur für das übliche Programm, sondern ausdrücklich auch für Zodiacs. Spätestens da roch es verdächtig nach Plan – und tatsächlich folgte die große Enthüllung: Die Celtic Zodiacs bekommen ein neues Eigenleben. Wer genug davon deployt, kann sich künftig erst einen temporären „Wandering Druid“ und später sogar einen permanenten „Eternal Druid“ erspielen. Mit anderen Worten: Aus lange gehorteten Inventar-Schätzen werden plötzlich wertvolle Arbeitskräfte im Punktedienst. Wer also bisher Celtic Zodiacs wie edlen Familienschmuck in der Vitrine liegen hatte, bekam nun sanften Druck, diese endlich freizulassen. Craig formulierte es sinngemäß so, wie es vermutlich auf jedes Munzee-Inventar passt: Im Inventar sammeln sie nur Staub, draußen sammeln sie Punkte.
Dazu kam noch eine kleine Sensation aus der Gartenwelt: Erstmals wurde ein von einem Spieler gebauter BVG übernommen. Ein hübsches Osterdesign mit Küken im Ei schaffte den Sprung vom netten Gartenplan zur offiziellen Überraschung. Das ist im Grunde die schönste Form digitaler Gartenarbeit: Man pflanzt nichtsahnend ein Kunstwerk und plötzlich steht Munzee daneben und sagt, das nehmen wir jetzt.
Zum Schluss gab es noch ein Update zur Daily Stroll. Die gute Nachricht: Daran wird gearbeitet. Die noch bessere Nachricht: Es wird offenbar gründlich getestet. Die gefährlichste Aussage kam aber ganz am Ende, als das Wort „Choice“ in den Raum geworfen wurde. Wenn Munzee Wahlmöglichkeiten einführt, dürfte die Community gleichzeitig jubeln, diskutieren und mindestens drei neue Theorien im Watercooler entwickeln. Es bleibt also alles herrlich normal bei Munzee: ein bisschen Wetter, ein bisschen Wahnsinn und am Ende doch wieder Celtics for the win.
03 April 2026
3.4.2026: April, April bei Munzee – zwischen Sepia-Schock, Punktejagd und Las-Vegas-Träumen
Wer beim offiziellen Munzee-Podcast in dieser Woche nur kurz reinhörte, konnte leicht glauben, dass dort drei Themen die Welt regieren: April, April und noch ein bisschen mehr April. Tatsächlich war die Folge ein liebevoll-chaotischer Mix aus Punktestrategie, Event-Vorfreude und einem Aprilscherz, der offenbar mindestens einen Spieler einmal komplett durch die technische Selbsthilfe-Hölle geschickt hat. Besonders amüsant: Das Munzee-Team zeigte sich ausgesprochen zufrieden damit, die Tradition des 1. April weiterzupflegen. Offenbar gehört es dort fast zum guten Ton, die Community einmal im Jahr freundlich in den Wahnsinn zu treiben.
Der Star des Scherzes war diesmal eine App-Ansicht in nostalgischem Sepia-Look, irgendwo zwischen Stummfilm und staubigem Westernsaloon. Während manche Spieler wohl schmunzelnd weitercappten, ging ein besonders engagierter Podcast-Freund gleich den ganzen Werkzeugkasten der Fehlerbehebung durch: App löschen, neu installieren, Cache leeren, vermutlich innerlich auch noch drei Kerzen anzünden – nur um am Ende zu erfahren, dass das Problem gar kein Problem war, sondern ein Aprilscherz. Genau solche Momente machen Community-Geschichten unsterblich. Immerhin gab es für alle, die aufmerksam den Blog gelesen und am 1. April einen Shooting Star aus der Daily Stroll gecappt haben, auch noch einen speziellen Badge. Munzee wäre schließlich nicht Munzee, wenn Verwirrung nicht wenigstens ein bisschen belohnt würde.
Daneben wurde aber auch wieder ernsthaft über Punkte gesprochen – jedenfalls so ernsthaft, wie man eben über virtuelle Gärten, Skylines, Bouncer und Clan Wars sprechen kann. Besonders schön: Es wurde deutlich, dass ein clever gebautes heimisches „Nest“ offenbar Gold wert ist. Wer seine Umgebung gut vorbereitet, regelmäßig in die App schaut und Bonus-Tage klug nutzt, kann erstaunliche Punktelawinen lostreten. Scatter Saturdays, elektrische Fallen, Void-Mysteries – das klingt für Außenstehende wie ein Fiebertraum nach zu wenig Schlaf, ist für Munzee-Spieler aber offenbar reine Hochleistungsstrategie.
Auch der Event-Kalender las sich wieder wie eine kleine Weltreise mit Badge-Garantie. GeoWoodstock, South Coast Mega, Munzee Mania in Minnesota und natürlich Munzee Mirage in Las Vegas – das Ganze wurde mit so viel Begeisterung angekündigt, dass Las Vegas fast schon wie die Pilgerstätte für internationale Munzee-Fans wirkte. Nur New York durfte kurz dazwischenfunken und ebenfalls Ansprüche auf Weltruhm anmelden.
Abgerundet wurde die Folge mit einem herrlich nerdigen Tipp aus der Kategorie „Warum sind Spieler eigentlich immer raffinierter als Entwickler denken?“: Filter nicht speichern, bewusst nur für spezielle Tage nutzen und so die Kartenansicht noch effizienter steuern. Kurz gesagt: Diese Podcast-Folge hatte alles – Nostalgie-Schock, Punktetaktik, Event-Fieber und genau die Art von sympathischem Wahnsinn, die Munzee zur weltweiten Community macht.
27 März 2026
27.3.2026: Munzee zwischen Schweine-Gargoyle, Vegas-Fieber und Karten mit Foto-Funktion
In der neuesten Munzee-Podcast-Folge wird schnell klar: Bei Munzee ist wieder einmal alles gleichzeitig los. Während Rob noch darüber nachdenkt, ob Level 6 vielleicht doch zu schaffen ist, plant Craig nebenbei den Ausbau seines halben Bauernhofs inklusive Ziegen, Enten-Management und selbst gemachter Butter. Schon nach wenigen Minuten wirkt der Podcast deshalb weniger wie ein Gaming-Update und mehr wie eine wilde Mischung aus GPS-Jagd, Landromantik und digitalem Wahnsinn – was die Sache natürlich umso unterhaltsamer macht.
Inhaltlich hatte die Folge aber einiges auf Lager. Besprochen wurden neue Filteroptionen, mit denen sich nun physische und virtuelle Scatter getrennt ausblenden lassen. Für normale Menschen klingt das harmlos, für Munzee-Spieler ist das ungefähr so bedeutend wie eine Steuerreform für Buchhalter. Endlich müssen sich also nicht mehr ungewollte Scatter ins Kartenbild mogeln und den Blick auf die wirklich wichtigen Dinge versperren. Rob machte dabei deutlich, dass dies erst der Anfang sei. Übersetzt heißt das im Munzee-Kosmos: Es wird besser, aber bitte noch nicht morgen früh erwarten.
Außerdem wurden die „Gardens of the Month“ vorgestellt, darunter ein Mikroskop-Garten aus North Carolina und eine Munzee-Bibliothek aus Kanada. Das ist genau die Art von Information, bei der Außenstehende kurz irritiert blinzeln, während Munzee-Spieler sofort überlegen, ob dort noch ein freier Platz für einen Deploy zu ergattern ist. Denn wer in einem Garten des Monats mitmacht, bekommt nicht nur Punkte, sondern auch noch ein Badge – und das ist in dieser Welt ungefähr die digitale Version eines Ritterschlags.
Besonders spannend war die große Event-Vorschau. Neben GeoWoodstock, dem South Coast Mega Event in England, den Niederlanden und Minnesota wurde ein neuer Kracher angekündigt: „Munzee Mirage“ vom 6. bis 8. November 2026 in Las Vegas. Allein der Name klingt bereits so, als würde irgendwo zwischen Slot Machines und Smartphone ein QR-Code in der Wüste glitzern. Vegas als Munzee-Ziel wirkt jedenfalls wie die perfekte Kombination aus Punktejagd, Neugier und komplett übertriebenem Freizeitprogramm. Selbst der Hinweis auf die Sphere durfte nicht fehlen – schließlich soll man in Las Vegas nicht nur cappen, sondern auch staunen.
Dazu kommen die üblichen Bonusaktionen: doppelte Punkte für Mailbox Owner, April-Specials wie „Mech Mondays“ und „Weapon Wednesdays“ sowie das monatliche Streak-Belohnungssystem, das diesmal den „Hoggoyle“ hervorbringt – ein Name, der klingt, als hätte ein Schwein eine mittelalterliche Burgverwaltung übernommen. Abgerundet wurde alles mit der Erkenntnis, dass BVGs inzwischen automatisch vom System bewegt werden und niemand bei Munzee heimlich von Hand virtuelle Viecher über Geburtstagsadressen schubst. Sehr beruhigend – oder sehr enttäuschend, je nach Erwartungshaltung.
Unterm Strich war diese Folge genau das, was Munzee so charmant macht: ein bisschen Technik, ein bisschen Chaos, sehr viele Punkte und die beruhigende Gewissheit, dass irgendwo auf der Welt gerade ernsthaft über Kartenfotos, Gargoyle-Skins und Event-Deploys diskutiert wird. Und ganz ehrlich: Genau so soll es sein.
20 März 2026
20.3.2026: Enten, Eventsy und ein Mailbox-Wahnsinn bei Munzee
Ich habe mir das aktuelle Munzee-Transkript vorgenommen und hatte nach wenigen Minuten das Gefühl, nicht nur einen Podcast, sondern eine Mischung aus Community-Update, Familienfeier und leicht eskalierter Enten-Dokumentation zu hören. Rob ist wieder zurück, frisch aus dem Geburtstagsmodus und mit bester Laune im Gepäck. Sein Bericht über Munzee Madness klang so, als hätte man ihm dort nicht nur den roten, sondern gleich den grün blinkenden Munzee-Teppich ausgerollt. Neue Spieler, gute Stimmung und Hawaii zum 50. Geburtstag – das ist schon sehr nah an der Kategorie „Ich spiele nur kurz Munzee“ und lande dann in einem sehr gut gelaunten Abenteuerfilm.
Besonders herrlich wurde es, als Craig aus dem Nichts in eine persönliche Entenkrise abbog. Aus einem harmlosen Federvieh wurde nach etwas Feldforschung, Google und YouTube plötzlich ein hormonell motivierter Problemfall mit Haftpotenzial. Rob reagierte natürlich so, wie man es sich in einem Munzee-Podcast wünscht: mit einem Wortspiel, einer halben Kriminalgeschichte und der Erkenntnis, dass der Übeltäter im Grunde nur die Live-Version einer Duck-Evolution ist. Spätestens da wusste ich: Diese Folge hat alles, außer vernünftige Grenzen.
Danach ging es zurück ins kontrollierte Munzee-Chaos. Zahlreiche Events stehen an, darunter England, die Niederlande, Deutschland und sogar neue große Formate mit sehr ambitionierten Kalenderplänen. Besonders spannend fand ich das Update zu Eventsy. Das Tool wurde bei Munzee Madness getestet, offenbar erfolgreich, und könnte schon bald breiter ausgerollt werden. Typisch Rob blieb trotzdem alles angenehm vorsichtig formuliert: nichts versprechen, aber viel hoffen. Im Munzee-Kosmos ist „possibly“ offenbar keine Ausweichformulierung, sondern eine offizielle Unternehmensphilosophie.
Dazu kommen neue Verkaufsaktionen, hüpfende virtuelle Gärten, planetare Pixel-Pins und eine Mailbox, bei der selbst Rob zugibt, dass die Preise ziemlich stark sind. Besonders schön ist dieser Moment, wenn selbst die Hosts fast aus Versehen zu viel verraten, dann aber noch rechtzeitig merken, dass Überraschungen am besten funktionieren, wenn nicht vorher schon alles aus dem Sack hüpft. Oder aus dem Briefkasten. Oder aus der Kiste. Bei Munzee weiß man nie.
Mein persönliches Highlight war am Ende aber der „Toxin Tip“ der Woche. Der Trick mit den Kisten zum Monatswechsel ist genau die Art von Detail, bei der normale Menschen kurz nicken und weitermachen, während Munzee-Spieler sofort geistig anfangen, ihre komplette Monatsstrategie umzubauen. Das ist diese wunderbare Speziallogik, wegen der Munzee eben mehr ist als ein Spiel: Es ist ein weltweites Hobby mit Taktik, Timing und gelegentlicher Entensoziologie.
13 März 2026
13.3.2026: Kalifornien, Millionenpunkte und ein Hühnerhof mit Zukunft
Ich habe ja schon viele Podcast-Folgen erlebt, aber diese Ausgabe hatte wirklich alles, was das Munzee-Herz braucht: Kalifornien-Recap, Mega-Events, Millionenpunkte, neue Personal Tags, ein überraschendes Comeback nach zehn Jahren und zwischendurch noch Craigs Karriere als Hühnerflüsterer. Allein dafür hätte die Folge eigentlich schon einen Sonderpreis verdient. Grundlage dafür ist das hochgeladene Transkript der offiziellen Munzee-Podcast-Folge vom 13. März 2026.
Im Mittelpunkt stand natürlich Munzee Madness in Kalifornien, und das klang ungefähr so, als hätte jemand ein normales Event genommen, es mit Koffein gedopt und dann noch drei Turbogänge eingebaut. Vier Events in Kalifornien, davon gleich drei mit Mega-Status – also über 50 Teilnehmende. Dazu Leaderboards, bei denen einem schwindelig wird: 19 Millionäre am Freitag, 34 am Samstag und am Sonntag dann nur noch zwei, vermutlich weil alle anderen erst einmal ihre Daumen kühlen mussten. Besonders herrlich war diese Mischung aus ehrlichem Staunen und sportlichem Wahnsinn, wenn Punktzahlen vorgelesen wurden, als seien drei oder vier Millionen an einem Tag inzwischen ungefähr so normal wie ein Kaffee am Morgen.
Nebenbei gab es auch ein paar echte Perlen aus der Munzee-Welt. Tim berichtete von neuen Personal Tags, unter anderem mit Pack Rats, Munzee-Logo, Whittles und Cappy. Ich stelle mir inzwischen vor, wie irgendwo in Minnesota mit nahezu liebevoller Präzision kleine Tags verpackt werden, während draußen vielleicht schon das nächste Event wartet. Und als ob das noch nicht charmant genug wäre, gibt es Rabatt und versandfreie Glücksgefühle, wenn man Tim persönlich bei einem Event trifft. Das ist im Grunde der Munzee-Version eines Fabrikverkaufs ziemlich nah.
Richtig schön wurde es bei den Stimmen vom Event selbst. VadoTech knackte die Marke von zwei Millionen Captures, RG Foresight meldete sich mit 100 Millionen Punkten zurück in den Top 100, und Jonah Johnson installierte die App nach rund zehn Jahren Pause neu, erinnerte sich tatsächlich noch an sein Passwort und legte direkt so los, dass er am Ende sogar vor seinem Vater stand. Allein diese Geschichte ist schon pures Munzee-Gold: Der Sohn kehrt zurück, entdeckt eine völlig veränderte App, staunt über Punkte im Stratosphärenbereich und entwickelt innerhalb weniger Minuten wieder denselben Wettbewerbsehrgeiz, den sein Vater offenbar seit Jahren kultiviert. Familienidylle, Munzee-Ausgabe.
Und dann natürlich Craig. Früher unterwegs im Munzee-Van, heute zwischen Chicken Coop, Eiern und Wochenendtrips. Diese Entwicklung vom mobilen Abenteurer zum stolzen Hühnerhalter ist so unerwartet, dass ich hoffe, es gibt irgendwann ein Special dazu. Bis dahin bleibt als Fazit: Munzee ist eben nicht nur Spiel, Event und Punkteschlacht, sondern auch eine herrlich schräge Weltgemeinschaft, in der Mega-Events, Nexus-Fachsimpeln, Avensi-Ideen und kaputte Displayschutzfolien völlig selbstverständlich zusammengehören. Genau deshalb macht das so viel Spaß.
06 März 2026
6.3.2026: Munzee marschiert in den Wahnsinn
Ich habe selten einen Podcast gehört, der so charmant zwischen Hühnerhof, Highscore-Jagd und digitalem Straßenraub pendelt wie diese Munzee-Folge. Kaum geht es los, marschieren Rob und Craig schon akustisch in den März hinein, und nach wenigen Minuten ist klar: Dieser Monat wird bei Munzee nicht einfach nur gespielt, sondern mit voller Absicht zelebriert. Zwischen Munzee Madness in Kalifornien, Event-Streaks, doppelten Punkten und Scatter-Samstagen klingt das alles ein bisschen so, als hätte jemand ein Bonus-Feuerwerk gezündet und dann sicherheitshalber noch drei Booster hinterhergeworfen.
Besonders schön finde ich, wie mühelos in diesem Podcast von Weltklasse-Events zu frisch geschlüpften Hühnern gewechselt wird. Während anderswo nüchtern über Community-Aktionen gesprochen würde, erfahre ich hier noch nebenbei, was „Chicken Math“ ist – also die hohe Kunst, aus sechs Hühnern logisch völlig nachvollziehbar fünfzehn zu machen. Das ist nicht Landwirtschaft, das ist Munzee-Denken in Reinform: Wenn schon Chaos, dann effizient.
Inhaltlich hat die Folge aber ordentlich Substanz. Das Wochenende rund um Munzee Madness wird als großes Punkteparadies verkauft – mit doppelten Punkten auf Greenies, Cards, Flats, Gaming und Colors. Dazu gibt es Tipps, wie man nicht einfach blind am Event-Pin deployt, sondern clever entlang von Wegen, Hotels und Fahrtrouten. Ich nenne das strategische Wegelagerei mit App-Anbindung. Wer schon immer davon geträumt hat, an fremden Eventströmen elegant mitzuverdienen, bekommt hier praktisch einen kleinen Meisterkurs.
Dann wird es herrlich nerdig: EVO-Bounces am Throwback Thursday, zusätzliche Scatters an den Samstagen, VAC-Strategien nur in Bewegung und natürlich Booster auf Booster auf Booster. Der Podcast klingt in diesen Momenten wie ein Gespräch zwischen zwei Menschen, die gleichzeitig Spielleiter, Kommentatoren und leicht überdrehte Taktikprofessoren sind. Und genau das macht den Reiz aus. Es geht nie nur um Features, sondern immer auch um die Freude daran, gemeinsam das Maximum aus diesem wunderbar schrägen Spiel herauszuholen.
Nebenbei gibt es noch Secret ZeeOps, Garden-of-the-Month-Ruhm, Monthly Moments im Park, einen neuen Foolish PackRat und sogar ein Update zur berührenden Matty-B-Gedenkaktion in Bondi Beach. Dadurch kippt der Podcast nie ins reine Bonus-Gebrüll, sondern erinnert auch daran, dass Munzee eben mehr ist als Punkte und Ranglisten. Es ist eine Community, die lachen, tüfteln und manchmal auch gemeinsam innehalten kann.
Mein Fazit: Diese Folge ist wie ein Munzee-Rucksack kurz vor einem Großevent – randvoll, leicht chaotisch, aber exakt die Sorte Chaos, wegen der ich am Ende doch wieder begeistert losmarschiere.
1.5.2026: Gauntlet Games und die Kunst des Schmiedens
Im aktuellen offiziellen Munzee Podcast vom 1. Mai 2026 wurde es gemütlich, munzeelastig und stellenweise gefährlich nah an der Vorstellung,...
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Es war einmal ein Freitag, an dem ein Präsident einen kleinen Stich ins Herz bekam – live on air. Coach V, alias Rob, langjähriger Spitzenre...
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Wenn zwei Männer einen Podcast starten, bei dem ein Spülmaschinenpiepser fast zum dritten Moderator wird, weiß man: Es ist wieder Munzee-Zei...
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Es war einmal ein ganz gewöhnlicher Freitagmorgen – oder hätte es zumindest sein können, wenn nicht mitten im digitalen Kosmos ein epischer ...