23 Oktober 2026

23.10.2026: Ägyptische Krokodile, Halloween-Monster und ein Schwammkopf auf zwei Rädern – Munzee dreht auf!

Wer glaubt, bei Munzee gehe es nur darum, ein paar virtuelle Punkte einzusammeln, sollte dringend die neueste Folge des offiziellen Munzee-Podcasts hören. Rob und Craig präsentieren eine prall gefüllte Wundertüte aus neuen Bouncern, Halloween-Überraschungen, Bonusaktionen und einem Präsidenten, der neuerdings als „SpongeBob Spandex“ durch die Gegend radelt. Ja, richtig gelesen: Rob besitzt ein SpongeBob-Rennrad. Den passenden Spitznamen lieferte sein Sohn. Manche Familien vererben Immobilien, andere schlechte Wortspiele.

Sportlich geht es auch bei den Clan Wars zu. Rob kämpft um die Anforderungen für Level 6 und liefert sich mit seinen Gildenkollegen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Besonders interessant: Obwohl Craig deutlich mehr Gesamtpunkte gesammelt hat, liegt Rob bei mehreren Teamaufgaben vorne. Die Botschaft ist eindeutig: Wer clever spielt, muss nicht zwangsläufig die meisten Punkte sammeln.

Für Halloween hat Munzee gleich mehrere Überraschungen vorbereitet. Die neue „Whittle Mystery Monster Masquerade“ bietet ein 13-tägiges Abenteuer mit täglichen Belohnungen und vier kostümierten Whittles: Frankenstein, Vampir, Werwolf und Mumie. Ein Exemplar kostet 15 Dollar, alle vier zusammen 50 Dollar. Anschließend lassen sich die freigeschalteten Level-10-Whittles für jeweils 25 Sterne an Wishing Wells erneut erhalten. Allerdings verschwindet das Angebot am 31. Oktober aus dem Shop. Wer seine Monsterfamilie vervollständigen möchte, sollte sich also beeilen.

Auch Ägypten meldet sich eindrucksvoll zurück. Die neue Secret-ZeOps-Mission „Relic Raider“ bringt den Croco-Nile-Mech ins Spiel, inspiriert vom krokodilköpfigen Gott Sobek. Für 1.500 Zeds gibt es das Abenteuer samt Bauplan. Noch interessanter sind die neuen ägyptischen Zodiac-Bouncer: Für jeweils zehn bereits platzierte Exemplare eines Zodiac-Typs gibt es einen temporären Bouncer, für 100 zusätzlich einen permanenten. Rückwirkend! Ein besonders fleißiger Spieler darf sich offenbar auf bis zu 99 zusätzliche Bouncer freuen. Da dürfte selbst der Nil über die Ufer treten.

Punktejäger sollten sich den 27. Oktober vormerken: Am Throwback Tuesday zählen Evo-Bouncer-Deploys doppelt. Am 31. Oktober folgt der „Scary Good Saturday“ mit dreifachen Punkten auf sämtliche Munzee-Typen. Im November warten dreifache Grußkartenpunkte an Dienstagen, erweiterte POI-Radien an Donnerstagen und doppelte Mini-Cubamals aus Kisten vom 23. bis 27. November.

Auch der Veranstaltungskalender bleibt spannend. Vom 6. bis 8. November steigt „Munzee Mirage Viva Las Vegas“ mit fünf Events. Besonders reizvoll ist dort ein historischer virtueller Munzee aus der Ice-Bucket-Challenge-Zeit, der das seltene Abzeichen zugänglich macht. Weitere Großveranstaltungen folgen im Januar in Florida und im März in Kalifornien.

Zum Abschluss gibt es einen praktischen Tipp: Cup of Zee markiert Veranstaltungen inzwischen farblich, sobald die Zeitfenster für Grußkarten sieben Tage beziehungsweise temporäre virtuelle Munzees 30 Tage vor Eventbeginn erreicht sind. Schluss mit komplizierten Zeitzonenrechnungen!

Damit bleibt nur eine Erkenntnis: Bei Munzee wird es garantiert nicht langweilig. Und falls doch, fährt Rob eben im SpongeBob-Outfit vorbei. Nile on!

16 Oktober 2026

16.10.2026: Sterne schnipsen, Dackel sammeln und ab nach Las Vegas

Wer beim Daily Stroll schon einmal sehnsüchtig auf einen Stern hinter einem unerreichbaren Zaun geschaut hat, darf vorsichtig aufatmen: Munzee arbeitet an mehr Kontrolle beim täglichen Spaziergang. Craig und Rob verraten diesmal erstaunlich viel über die geplanten Änderungen. So viel, dass man beinahe erwartet, Sam würde mitten in die Aufnahme platzen und das Mikrofon einkassieren.

Zwei Varianten werden getestet. Beim „Smart Stroll“ soll sich ein Munzee als Ziel auswählen lassen, auf das sich die Sterne anschließend zubewegen. Ist das Ziel erreicht, kann das nächste folgen. Ohne gewählte Richtung bleibt die zufällige Verteilung. Der „Flick Stroll“ setzt dagegen auf Fingerspitzengefühl: Nach einem Capture bestimmt man die Richtung des nächsten Sterns per Schnipsbewegung beziehungsweise über einen ausrichtbaren Bogen. Ein bisschen Pokémon-Gefühl für Menschen, die statt Fantasiewesen lieber QR-Codes jagen. Allerdings sollte man wissen, wohin man möchte. Craig schickte beim Testen als Beifahrer einen Stern prompt auf ein Flughafengelände. Die Richtung selbst bestimmen zu dürfen bedeutet offenbar auch, die eigene Fehlplanung anschließend persönlich verantworten zu müssen.

Noch sind das Testversionen, Änderungen bleiben möglich und ein Veröffentlichungstermin steht nicht fest. Diskutiert wird außerdem eine tägliche Obergrenze für Sterne. Die erwähnten 15 sind ausdrücklich nur ein Beispiel, keine beschlossene Grenze. Praktischer erster Tipp unabhängig vom endgültigen System: Hinweise lesen. Craig übersprang das Pop-up und bekam beim Smart Stroll eine ziemlich unmittelbare Einführung in die Bedeutung des Wortes „smart“.

Auch beim Daily Activity Tracker lohnt Aufmerksamkeit. Eine vergessene Belohnung lässt sich unter Umständen noch am Folgetag abholen, allerdings ausschließlich vor dem ersten Capture oder Deploy. Automatische EVO-Deploys können diese Möglichkeit bereits erledigen, während man noch friedlich schläft. Verpasste Belohnungen werden nicht manuell ersetzt. Also lieber täglich einsammeln, bevor der virtuelle Garten nachts eigenmächtig zur Arbeit geht.

Für Halloween stehen vier neue Karten bereit: Halloweeny, Scaredy Cat, Pump King und Scream Queen. Besonders angetan ist Craig vom Dackel im Brötchen samt Senf. Wer von jeder dieser vier Karten mindestens eine deployt, erhält das neue monatliche Stamp-Book-Badge. Nur Capturen reicht dafür nicht. Die Idee entstand übrigens bei Dylan und Mari und überraschte selbst die beiden Moderatoren. Beruhigend: Auch beim Munzee-Team erfahren offenbar nicht immer alle gleichzeitig, was das Munzee-Team gerade macht.

Im Kalender stehen der Scatter Saturday am 17. Oktober mit zusätzlichen Scatters bei Captures und der Witchy Wednesday am 21. Oktober mit Elemental-Scatters beim Deployen, jeweils für alle. Vier neue Bouncing Virtual Gardens sind ebenfalls gestartet, inspiriert von Community-Entwürfen.

Und dann wäre da noch Las Vegas: Vom 6. bis 8. November verspricht Munzee Mirage fünf Events an drei Tagen. Craig und Rob haben ihre Flüge gebucht, weitere Teammitglieder sollen dabei sein. Ob daraus ein Mega wird, bleibt offen. Genug Gesprächsstoff dürfte es geben – allein Craigs Geschichte über seine neun Zehen sollte problemlos eine Capture-Pause füllen.

09 Oktober 2026

9.10.2026: Glitch-Jagd, Brunnenputz und eine goldene Spinne mit kurzem Gastspiel

Rob und Craig wollen diesmal angeblich nur Blogs vorlesen. Das klappt ungefähr so zuverlässig wie der Vorsatz, beim Munzee-Spaziergang „nur noch diesen einen“ mitzunehmen. Schon erzählt Craig begeistert von einem virtuellen Garten, der in seiner Nähe gelandet ist: rund 250 Pins, drei Blasts und etwa 25.000 Punkte später war der Mittwoch gerettet. Den zugehörigen POI musste er separat cappen, damit auch das Badge winkte. Anschließend wurde gleich noch Jen zum Zwischenstopp bei Aldi verpflichtet. Andere schreiben Einkaufszettel, Craig organisiert Capture-Einsätze.

Bei den Wishing Wells hat Munzee inzwischen gründlich durchgewischt. Schwer erreichbare Standorte wurden weltweit geprüft, teilweise verschoben oder entfernt. Der Capture-Radius beträgt jetzt rund 91 Meter, fürs Wünschen muss man weiterhin auf etwa 46 Meter heran. Premium-Mitglieder können bereits täglich gecappte Brunnen ausblenden – sofern sie die Option auch in ihren gespeicherten Filtern aktivieren. Abgelehnte Anträge blockieren außerdem nicht mehr sieben Tage lang einen neuen Versuch. Der Mindestabstand zu anderen Brunnen bleibt bei ungefähr 805 Metern. Vielleicht lohnt sich also ein Blick auf die Karte: Der unerreichbare Dauerärger könnte verschwunden sein und Platz für einen brauchbaren Wunschbrunnen gemacht haben.

Vom 9. bis 11. Oktober gibt es doppelte Punkte auf Greenies, Cards, Flats, Gaming-Typen und Mechs. Dazu läuft die „8-Bit Arcade Challenge: Find the Glitch“ bis zum 31. Oktober. Acht Herausforderungen bringen Badges und acht neue Bits für die Build-a-Pops. Niemand muss alles erledigen, was notorische Komplettsammler vermutlich als persönliche Provokation verstehen. Je nach Aufgabe warten zudem Stufen mit einem, acht oder 25 Captures. Mit dem geheimnisvollen alten Glitch-Badge hat diese Aktion ausdrücklich nichts zu tun. Das bleibt weiterhin so rätselhaft wie die Frage, warum aus einem kurzen Munzee-Ausflug regelmäßig ein halber Urlaubstag wird.

Für die Glitch-Jagd ist der Deployment-Weg entscheidend: Über die Webkarte entstehen mögliche Scatter am Zielort. Beim Quick Deploy in der App können sie dagegen am Ausgangspunkt bei einem selbst erscheinen, während der eigentliche Munzee anderswo landet. Praktisch für alle, die einem Guild-Mitglied etwas spendieren und trotzdem selbst auf Jagd gehen möchten. Im Shop gibt es außerdem 30 Prozent Rabatt beim Kauf von mindestens acht teilnehmenden Gaming-Artikeln, einschließlich Surprise und Prize Wheels. Es müssen keine Achterpakete sein – auch neun oder zehn zählen. Endlich einmal Mathematik, die beim Einkaufen Freude macht.

Der goldene Bullion Spyderbot ersetzt für Premium-Mitglieder die bisherigen Tierbabys und hält fünf Captures durch. Deployment und Capture bringen jeweils ein Badge. Man kann seinen Einsatz also planen; komplett vergessen sollte man ihn allerdings nicht. Spätestens die wartende Guild entwickelt sonst erstaunlich zuverlässige Erinnerungsfunktionen.

Wer lieber persönliche Begegnungen sammelt, kann vom 6. bis 8. November zum Munzee Mirage nach Las Vegas reisen, wo zahlreiche bekannte Gesichter angekündigt sind. Bis dahin gilt: Filter pflegen, Tagesbelohnungen prüfen und bei Event-Deployments auch Zufahrten oder Hotelwege berücksichtigen. Ein gut erreichbarer Munzee ist schließlich besser als der perfekte Pin mitten im See.

02 Oktober 2026

2.10.2026: Goldene Spinnen, explosive Punkte und Halloween auf dem Sofa

Der Oktober beginnt bei Munzee mit einer beruhigenden Erkenntnis: Wer Rob und Craig zuhört, gehört offenbar zu einem sehr exklusiven Club. Während der Podcastfolge wächst die Hörerschaft nach eigener Zählung von einem auf elf Menschen, schrumpft zwischendurch wieder und besteht am Ende vermutlich hauptsächlich aus Sam. Die beiden nehmen es gelassen und empfehlen sogar, ihr Transkript von einer KI zusammenfassen zu lassen. Na gut, Herausforderung angenommen – allerdings mit etwas mehr Humor als ein durchschnittlicher Taschenrechner.

Schon am Montag, dem 5. Oktober, wird es punktetechnisch explosiv. Beim „Minesweeper Monday“ gibt es doppelte Punkte für Munzees, die per Blast gecappt werden. Mit einem passenden Virtual Capture Booster werden daraus sogar vierfache Punkte. Das gilt allerdings nur für blastfähige Typen. Wer versucht, die gesamte Landkarte samt Nachbars Garten wegzusprengen, hat das Kleingedruckte etwas zu großzügig ausgelegt.

Noch interessanter wird Halloween: Am 31. Oktober gibt es dreifache Punkte auf alle punktgebenden Typen, ausdrücklich einschließlich Personals und Universals. Craig empfiehlt dafür den Universal Capper auf CuppaZee. Auf Tablet oder Computer erscheint ein QR-Code, nach dem Scan automatisch der nächste. So wird das Sofa zur Kommandozentrale. Craig berichtet von fast 70.000 Punkten bei einer früheren Aktion – Sportprogramm für den Scan-Daumen inklusive. Socials ohne Punkte sollte man herausfiltern: Dreimal null bleibt auch an Halloween erschreckend wenig.

Die Gauntlet Games bringen neue Oktober-Aufgaben und eine klare Zuständigkeitsregel: Gefallen sie, gebührt Craig der Dank. Gefallen sie nicht, ist Rob schuld. Der hat schließlich nachgerechnet und zusätzlich eigene Aktivität eingebaut. Ausschließlich passiv Punkte einzusammeln reicht also nicht überall. Für Premium-Mitglieder kommt außerdem der goldene Bullion Spiderbot, der ab dem 3. Oktober für null Zeds im Premium-Bereich des Redeem Stores erhältlich sein soll. Anders als die bisherigen Tierbabys ist er ein gewöhnlicher Mech und bleibt nicht den ganzen Monat bestehen.

Bei den Monthly Moments lautet das Motto „Repair, Replace, Replenish“. Gefragt ist ein Hochkantvideo mit Munzee-Namen, einem Capture und anschließend einer Reparatur, einem Ersatz oder einem neuen Deployment. Auch virtuelle Varianten sind möglich. Besonders schön wäre natürlich, verschwundene physische Munzees zu ersetzen: Ein frischer QR-Code ist für die Spielwelt ungefähr das, was Kaffee für Montagmorgen ist.

Der neue Storybook Evo durchläuft vier Entwicklungsstufen und kann anschließend einen von drei Bouncer-Typen freisetzen. Zum Start spendete Munzee 925 Dollar an Dolly Partons Imagination Library. Bücher, Bouncer und Dolly – diese Kombination muss man erst einmal hinbekommen. Im MunzDex lassen sich inzwischen außerdem die benötigten Bits fremder Build-A-Pop-Designs nachschlagen. Binärkarten gibt es über zusätzliche Einlösemöglichkeiten sowie als Deployment-Belohnung bei O-Bots und X-Bots.

Zum Schluss die unscheinbarste, aber vielleicht wertvollste Erinnerung: Gespeicherte Kartenfilter prüfen! Storybook Evo und Sweet Treats POI müssen gegebenenfalls ergänzt werden. Sonst steht man direkt neben einem neuen Munzee und sieht nichts. Der wahre Oktober-Grusel ist eben manchmal kein Geist, sondern ein veralteter Filter.

25 September 2026

25.9.2026: Millionenpunkte, Piraten und ein Wunschbrunnen mit größerem Radius

Wer am vergangenen Wochenende in Minnesota Munzee gespielt hat, brauchte offenbar keine Punkte zu sammeln – die Punkte kamen freiwillig in Millionenpackungen vorbei. Gleich zwei der fünf Events erreichten Mega-Status mit mehr als 50 Teilnehmern. Eagle Dad und Xenia legten am Freitag sagenhafte 6,6 Millionen Punkte hin und sammelten übers gesamte Wochenende rund zehn Millionen. Dagegen wirken meine üblichen Punktestände ungefähr so beeindruckend wie ein einzelner grüner Bouncer mitten in der Wüste. Auch Samstag und Sonntag wimmelte es von Munzee-Millionären, während Minnesota Boy im September inzwischen bei 6,2 Millionen Punkten angekommen ist. Offenbar gibt es in Minnesota außer Seen noch eine bislang unbekannte Punktequelle.

Wer selbst Großes vorhat, darf schon einmal den Kalender zücken. Vom 6. bis 8. November steigt „Munzee Mirage“ in Las Vegas – mit Rob, Craig, Minnesota Boy und Lou sowie reichlich Gelegenheit für Badge-Jäger. Die Events sollen familienfreundlich in Parks stattfinden, Vegas-Wahnsinn also nur auf freiwilliger Basis. Im Januar folgt „Munzee Mecca“ in Florida, anschließend stehen weitere große Treffen in Arizona und Kalifornien an.

Spielerisch ist ebenfalls einiges los. Beim aktuellen Piraten-Scatter-Event „Leap Back to the Sea“ werden unter anderem Air und Water Mysteries, Frog- und Jellyfish-Evos sowie die beiden Bounty Ships übernommen. Beim Capture fliegen dann maritime Scatter durch die Gegend, und drei Badges warten darauf, eingesammelt zu werden. Passend dazu gibt es im Shop ein Pirate Pack – falls die persönliche Schatztruhe gerade überraschend leer sein sollte.

Und weil Oktoberfest bekanntlich schon im September beginnt, darf auch Munzee Maßkrug-Stimmung verbreiten. Bis zum 4. Oktober besitzen die temporären Getränke-Destinations doppelte Magnetstärke und können dadurch zwölf beziehungsweise bei Premium-Mitgliedern 14 Bouncer anziehen. Frankenstein mischt ebenfalls mit: Wer ihn captured, erhält zehn Zeds, während sein Besitzer bei Cap-ons die Chance auf 20 Zeds hat. Prost – beziehungsweise Scan!

Die interessanteste Nachricht betrifft allerdings die Wishing Wells. Ihr Capture-Radius wurde kurzerhand von 150 auf 300 Fuß verdoppelt. Mit Double-Capture-Radius-Booster werden daraus sogar 600 Fuß. Weitere Verbesserungen werden geprüft: ungenutzte Wells könnten von der Karte verschwinden, die automatische Platzierung soll genauer werden und nach einer abgelehnten Anfrage könnte die bisherige siebentägige Wartezeit entfallen. Außerdem sollen Wishing Wells künftig möglicherweise stärker wie POIs behandelt werden und nach dem Capture bei entsprechender Premium-Filterung von der Karte verschwinden.

Nur eine schlechte Nachricht gibt es für Nostalgiker: Ein Candy-Corn-Event ist für Oktober derzeit nicht geplant. Wer es zurückhaben möchte, soll gute Argumente liefern. „Wo bleibt mein Gratiszeug?“ gilt dabei ausdrücklich nicht als überzeugende Begründung. Schade eigentlich – einen Versuch wäre es wert gewesen.

18 September 2026

18.9.2026: Doppelpunkt? Nein, Doppelpunkte – Munzee dreht am Wochenende auf

Wer behauptet, Munzee sei einfach nur „rausgehen, Handy zücken, QR-Code scannen“, hat vermutlich noch nie versucht, Rob und Craig 35 Minuten lang dabei zuzuhören, wie sie über POIs, Sleepies, Cruisies, Flat Cups, Binary Cards und Builder Pops diskutieren. Diese Woche begann alles erstaunlich harmlos: Rob hat tatsächlich Munzee gespielt. Und zwar so richtig. Ein Ausflug nach London, Theater Thursday, verdoppelter Radius, Capture Radius Booster – und plötzlich standen 305 POIs auf dem Konto. Craig musste anerkennen: Der Mann lebt noch. Zumindest spieltechnisch.

Craig wiederum entdeckte die wunderbare Welt der passiven Punktproduktion. Seine alten Deployments liefern offenbar fleißig Cap-on-Punkte durch Cruisies und Sleepies. Das klang so praktisch, dass Rob sofort misstrauisch wurde. Ergebnis: Eine neue Frage an Sam und möglicherweise die Erkenntnis, dass man manche Dinge besser genießt, solange noch niemand überprüft hat, ob sie überhaupt so gedacht waren.

Für uns Spieler wichtiger: Vom 18. bis 20. September gibt es doppelte Punkte auf Greenies, Cards, Flats, Virtual Colors und Evolutions. Gerade bei Evos lohnt sich also das Aufräumen der virtuellen Werkzeugkiste: Quick Grows, Resets und passende Bouncer können an diesem Wochenende besonders attraktiv sein. Dazu bleiben Twig Tuesdays und Theater Thursdays weiterhin feste Termine im Munzee-Wochenkalender – irgendwann braucht man vermutlich keinen Kalender mehr, sondern einen persönlichen Munzee-Sekretär.

Das Hauptthema waren jedoch die Flat Cup Scatters rund um Programmer’s Day und National Coffee Day. Kaffee und Programmierer – eine Kombination, die ungefähr so überraschend ist wie Regen in England. Neu ist, dass man Flat Cups per Quick Deploy in der App irgendwo auf der Welt platzieren und gleichzeitig die Scatters am eigenen Standort erzeugen kann. Voraussetzung: Man steht nicht bereits im Radius eines vorhandenen Flats. Wer bisher verzweifelt aufs Display gedrückt, gezogen und geschoben hat, darf außerdem aufatmen: Karte verschieben, Ziel suchen, antippen – fertig.

Dazu gibt es Binary Zero Cards fürs Capturen und Binary One Cards fürs Deployen sowie fünf neue Badges. Besonders wichtig ist der „Retro Roaster“, denn dieser Badge gehört zum zeitlich begrenzten Coffee-Event. Die Binary-Badges bleiben dagegen dauerhaft verfügbar. Wer ausreichend Binärcode sammelt, kann außerdem einen neuen „Binary Drip“ für die Builder Pops freischalten. Craig sah natürlich sofort „Matrix“. Rob sah vorsichtshalber nur „allgemeinen Programmiercode“ – vermutlich standen die Anwälte gedanklich schon vor der Tür.

Und falls euch bislang trotz vieler Flat-Cup-Captures keine Binary Card begegnet ist: Ihr seid nicht allein. Munzee hat die Wahrscheinlichkeit bereits erhöht und überprüft besonders unglückliche Fälle teilweise manuell. Mit anderen Worten: Selbst der Zufall bekommt bei Munzee inzwischen technischen Support.

Zum Schluss noch der vielleicht schönste Tipp: Braucht eure Guild Zodiacs oder Mysteries, deployt sie möglichst für andere Guild-Mitglieder. Einer bekommt den Deploy, der andere den Capture. Munzee-Ökonomie in Reinform: zwei glückliche Spieler zum Preis von einem Cache.

11 September 2026

11.9.2026: Bits, Bouncer und die verschwundene Null

11.09.2026: Bits, Bouncer und die verschwundene Null

Wenn Rob und Craig „Bits and Pieces“ ankündigen, weiß der erfahrene Munzee-Spieler: Jetzt kommt von allem etwas – und Sam wird hinterher erklären müssen, was davon tatsächlich stimmt. Seine „Korrektur der Woche“ hat sich inzwischen so etabliert, dass Fans sie für einen der besten Teile des Podcasts halten. Praktisch für Rob und Craig, denn Nachschub liefern sie zuverlässig. Neu ist sogar die Einladung, Sam direkt Fragen zu schicken. Irgendjemand muss schließlich die Fakten kennen.

Zuvor waren Rob und Craig bei der 100. Folge der Munzee Maniacs zu Gast und plauderten dort ein paar kommende Geheimnisse aus. Wer wissen will, welche, soll natürlich die ganze Folge hören. Sam machte diesen schönen Plan zunichte, indem er hilfsbereit den exakten Zeitstempel verriet. Serviceorientierung kann für Podcastmacher wirklich grausam sein. Immerhin wurde auch geklärt, dass Craigs Wortgefechte mit PJ reine Unterhaltung sind. PJ startete offenbar würzig, wurde mit jedem Schluck Whiskey milder und endete beinahe als menschliches Sofakissen.

Auf den Ranglisten ging es weniger gemütlich zu. Herbie knackte am Samstag als Einziger die Million Punkte, während Peanut Butter and Jam mit 940.000 knapp dahinterblieb. Am Sonntag gewann Fins vor seiner Frau Fins to LR – worauf Craig sofort die wichtigste sportpolitische Frage stellte: Warum lässt man seine Frau nicht gewinnen? Auch die Eventvorschau geriet zum Abenteuer, weil England, Großbritannien, die Niederlande, Dänemark und Norwegen in den Notizen ein fröhliches Abkürzungs-Bingo veranstalteten. Rob versprach, die Unterlagen künftig vor dem Vorlesen anzusehen. Ein mutiger Schritt nach rund 160 Folgen.

Spielerisch gibt es neue Karten wie „Control Yourself“, „Insert Token Here“, „Ticket Trader“ und den eindeutigsten Publikumsliebling „Bits Please“. Zwölf ältere Karten kehren ebenfalls zurück. Außerdem sind bewegliche Spielobjekte wie Dice Tower, Ratlaws, Fortune Folder, Pumpkin Prize Machine sowie die beiden Cuckoo Clocks wieder erhältlich. Besonders attraktiv sind die Uhren durch ihre Level-10-Whittles, die sich für 25 kostenlose Sterne erneut aussetzen lassen. Rob rechnete den Gegenwert vor, Craig erklärte vorsichtshalber, Mari rechne grundsätzlich zugunsten der Spieler und Rob eher aus der anderen Richtung. Gemeinsam nennt man das wohl betriebswirtschaftliche Balance.

Dann folgte Craigs eigene Korrektur des Monats: Bei Level 6 der Gauntlet Games fehlte bei den Greenie-Punkten pro Person eine Null. Statt 5.000 standen dort nur 500. Rob wollte sofort reparieren, Craig lieber erst öffentlich beichten – Prioritäten müssen sein.

Zum Schluss der nützliche Teil: Temporäre Ziele ziehen wieder ihre vorgesehenen Bouncer an. Scrap Stars locken Mechs, Whittles Workshops Cubamoles und Whittles. Wer gezielt Gäste braucht, sollte im MunzDex nachsehen und bei CuppaZee prüfen, ob überhaupt genügend passende Bouncer unterwegs sind. Und falls alles scheitert, bleibt Google. Damit sind die drei Stufen der Munzee-Hilfe komplett: Rob ist der knurrige Opa, Craig die verständnisvolle Zwischenstation und Sam baut vorsorglich gleich das passende Werkzeug.

04 September 2026

4.9.2026: Enten, Magnete und doppelte Punkte – der September dreht auf

Bei Munzee ist es manchmal wie bei einer Ente auf dem Teich: Oben sieht alles wunderbar entspannt aus, unter Wasser wird allerdings gestrampelt, als gäbe es dafür einen Extra-Badge. Genau so beschreibt Rob die aktuelle Lage hinter den Kulissen. Während beim Munzee-Team also offenbar fleißig an Dingen gearbeitet wird, über die noch niemand reden darf, hat Craig ganz andere Probleme: Sein kleiner Bauernhof wächst. Zwei Hähne gingen zur Auktion, dafür kamen unter anderem drei Enten zurück. Wirtschaftlich vielleicht kein klassischer Tauschhandel, aber immerhin gibt es jetzt Enteneier, noch mehr Arbeit und einen Farmstand, der sieben Tage die Woche geöffnet ist. Morgens eine Stunde Tiere, abends eine Stunde Tiere – vermutlich ist selbst ein Level-5-Guild einfacher zu organisieren.

Apropos Guild: Rob, Craig und Tim haben es im August tatsächlich bis Level fünf geschafft. Entscheidend war dabei weniger heldenhafter Einzelkampf als gute alte Kommunikation. Rob kündigte rechtzeitig an, was er schaffen würde, Craig konnte entsprechend seine fehlenden Aufgaben erledigen, und am Ende fehlten nur noch ein paar Greenies. Die wichtigste Erkenntnis: Wer in einer Guild spielt, sollte miteinander reden. Revolutionär, aber offenbar effektiv.

Im September gibt es dafür reichlich neue Beschäftigung. Dienstags laufen die „Twig Tuesdays“ mit doppelten Pack Rats beim Einlösen von Twigs, donnerstags werden bei „Theater Thursdays“ die Punkte für Places verdoppelt – und gleich auch noch deren Radius. Besonders interessant wird das Wochenende vom 4. bis 6. September: Greenies, Cards, Flats, Zodiacs und Mysteries bringen doppelte Punkte. Bei den Zodiacs zählen ausdrücklich alle Varianten. Wer Celtic Zodiacs auslegt, kann dabei sogar gleichzeitig an seinen Druids arbeiten. Punkte sammeln und langfristig Bouncer aufbauen – Munzee nennt das vermutlich Strategie, normale Menschen würden sagen: zwei Fliegen mit einer Klappe.

Auch die Cruisies und Sleepsies bekommen Verstärkung. Mehr Cache-Typen können künftig entsprechend umgewandelt werden, darunter beispielsweise Flat Cups und Flat Aussies. Ganz besonders spannend ist aber die Änderung bei den Magneten. Bisher konnte es passieren, dass ein Magnet mehrere gleiche Bouncer anzog. Jetzt soll mehr Abwechslung ins Spiel kommen: unterschiedliche Bouncer werden bevorzugt, ein Retired Myth dient dabei gewissermaßen als Reset des Pools. Das gilt auch für Treehouses und Skylines. Craig ist begeistert – und ruft am Ende praktisch schon „Magnets for the win“.

Beim Monthly Moment lautet das September-Motto „Sweet September“. Gesucht wird ein Foto beim Cappen eines POI mit etwas Süßem. Wer selbst glaubt, süß genug zu sein, darf sein Glück natürlich versuchen.

Und der Tipp der Woche? Einfach einmal wieder durch den Munzee-Store stöbern. Gerade ältere Specials wie Ratloz, Prize Machines oder ähnliche Spielzeuge können erstaunlich interessant sein. Manchmal liegt das nächste Munzee-Abenteuer eben nicht draußen auf der Karte, sondern völlig unspektakulär im Shop.

28 August 2026

28.8.2026: 48 Meilen, seltene Eis-Pops und die hohe Kunst des Munzee-Rechnens

Wer bisher dachte, Munzee sei ein entspanntes Spiel, bei dem man gemütlich ein paar QR-Codes scannt, sollte sich dringend mit Sam unterhalten. Denn Sam hat in dieser Woche bewiesen, dass aus einem harmlosen Airport-POI ziemlich schnell höhere Mathematik werden kann. Ausgangspunkt waren vier Meilen Capture-Radius. Dann kamen Theatre Thursday, Distance Draft, Capture Radius Booster und zwei Rover Treats ins Spiel – und plötzlich standen sagenhafte 48 Meilen im Raum. Wenn also im September ein Bouncer am Flughafen Heathrow landet, könnte theoretisch jemand aus Bedford zuschlagen. Munzee oder Fernstudium in angewandter Mathematik? Die Grenzen verschwimmen.

Craig und Rob nutzen die Folge außerdem, um noch einmal eine Lanze für die Wishing Wells zu brechen. Die Brunnen sind inzwischen drei Jahre alt und offenbar gekommen, um zu bleiben. Mit dem Wishing-Well-Planer in CuppaZee lassen sich inzwischen ganze Routen konstruieren. Ein Uber-Fahrer soll auf seinen Touren sogar mehr als 100 Wishing Wells am Tag erreichen. Rob schafft auf seinem Arbeitsweg dagegen exakt eines – was allerdings daran liegt, dass sein Arbeitsweg vom Wohnzimmer vermutlich nicht besonders lang ist.

Auch bei den Gauntlet Games wird strategische Arbeit empfohlen. Wer sämtliche Anforderungen allein erledigen möchte, könnte irgendwann feststellen, dass ein Guild aus „zweieinhalb Spielern“ vielleicht doch etwas knapp dimensioniert ist. Besser: Aufgaben verteilen. Einer kümmert sich um Mechs, einer um Cubimals und einer möglicherweise darum, Craig und Rob daran zu erinnern, welche Anforderungen sie selbst eingebaut haben.

Natürlich gab es auch wieder Neuigkeiten rund um Build-A-Pop. Wichtigste Erkenntnis: Ein Makeover zählt nicht als neues Deployment für das Secret ZeeOp. Dafür wissen wir jetzt, welche Designbestandteile besonders selten genutzt werden. Herzchen-Augen, Limeberry Bam, Pineapple Explosion, Cute Snoot Mouth, gelbe Candy-Floss-Sauce, Plastikstiel und Rainbow Sprinkles könnten zusammen also den Munzee-Pop ergeben, bei dem andere Spieler ehrfürchtig fragen: „Warum sieht der denn so aus?“ Antwort: Weil selten manchmal wichtiger ist als schön.

Die Gardens of the Month gingen diesmal nach Québec und Bratislava, Munzee Mania wartet vom 17. bis 20. September in Minnesota, und für August läuft außerdem die letzte Chance auf die Munzee Monthly Moments.

Zum Schluss gab es noch einen jener Hinweise, bei denen Craig viel sagt, ohne irgendetwas zu verraten: Man solle künftig seine täglichen Spaziergänge machen und dabei nach neuen Dingen Ausschau halten. Was genau kommt? Keine Ahnung. Aber genau deshalb werden wir vermutlich alle laufen.

Und Sam kann nächste Woche erklären, was wir dabei falsch verstanden haben.

21 August 2026

21.8.2026: Süße Versuchungen, Blitzeinschläge und der Bouncer zum Selberbauen

Manchmal beginnt eine Munzee-Woche mit einem neuen Cache, manchmal mit einem Event – und manchmal schlägt einfach der Blitz ein. Im Fall von Craig sogar ziemlich wörtlich: Ein heftiges Gewitter in Alabama verabschiedete kurzerhand Starlink und Internet, sodass der Podcast diesmal aus dem Van vor einem Coffee Shop aufgenommen werden musste. Kaffee kaufen, WLAN nutzen – modernes mobiles Arbeiten auf Munzee-Art. Immerhin blieb genug Verbindung übrig, um über das zu sprechen, was wirklich wichtig ist: Punkte, Events, Cubimals und jede Menge Zucker.

Auf den Leaderboards wurde wieder einmal demonstriert, dass sechsstellige Punktzahlen offenbar nur etwas für Anfänger sind. Am Sonntag knackte FRLK sogar die Million. Gleichzeitig füllt sich der Eventkalender: Munzee Mania steigt vom 17. bis 20. September in Minnesota, im November folgt Munzee Mirage in Las Vegas und Anfang 2027 stehen bereits Munzee Mecca, Coexist in Yuma und Munzee Madness in Kalifornien bereit. Wer noch Urlaubstage besitzt, sollte sie offenbar besser nicht für gewöhnliche Erholung verschwenden.

Auch spielerisch bleibt wenig Zeit zum Ausruhen. Bis zum 23. August bringen Crowbars doppelte Cubimals aus den Crates, Scatter Saturday steht an und anschließend rundet Whittle Wish Wednesday den Monat ab. Im September folgen unter anderem Twig Tuesdays und Theatre Thursdays. Letztere bringen doppelte Punkte auf passende Places und einen erweiterten Radius. Flughäfen könnten damit plötzlich gefühlt schon vom heimischen Sofa aus erreichbar sein – zumindest mit etwas Munzee-Optimismus und Capture Radius Booster.

Richtig süß wird es mit dem neuen „Sweet Treat“-POI. Gemeint sind echte Spezialisten für Eis, Donuts, Süßigkeiten oder Frozen Yogurt. Die Tankstelle mit Schokoriegelregal zählt ausdrücklich nicht, Walmart ebenso wenig. Wer also einen Sweet-Treat-POI legt, sollte einen richtigen Tempel des Zuckers wählen und möglichst vernünftige Informationen hinterlegen. Passend dazu gibt es den neuen Secret ZeeOps „Sweet Tooth Trail“ für 1.500 Zeds. Geduld gehört allerdings zur Mission: Schon Level eins verlangt drei Tage Daily Stroll in Folge.

Der eigentliche Star der Woche heißt jedoch „Build-A-Pop“. Er ist der erste Build-A-Bouncer, bei dem Spieler das Aussehen selbst zusammenstellen können. Augen, Mund und weitere sogenannte Bits lassen sich kombinieren und später jederzeit verändern. Standard-Bits sind inklusive, weitere können mit Zeds freigeschaltet werden, Premium-Mitglieder erhalten exklusive Varianten und besonders seltene Bits verstecken sich hinter bestimmten Badges. Damit dürfte für Komplettsammler endgültig jede Hoffnung auf ein entspanntes Wochenende verschwunden sein. Bis zu zwei Build-A-Pops können zunächst gekauft werden, und mit 200 Punkten fürs Deployen, 150 fürs Capturen und 50 Owner-Punkten haben die süßen Eis-Bouncer auch spielerisch etwas zu bieten. Kurzum: Munzee wird gerade individueller, sammelintensiver und deutlich kalorienreicher – wenigstens virtuell. 

14 August 2026

14.8.2026: Turniere, Gärten und die hohe Kunst des Munzee-Wahnsinns

Es ist Freitag, und damit höchste Zeit für die wöchentliche Erkenntnis, dass ein völlig normales Hobby offenbar darin bestehen kann, mit dem Smartphone bewaffnet durch die Gegend zu laufen und sich über Punkte, Events und hübsch angeordnete virtuelle Gärten mindestens genauso zu freuen wie andere Menschen über einen freien Parkplatz vor dem Supermarkt. Rob und Craig haben im aktuellen Munzee Weekly Podcast wieder einmal einen Rundumschlag durch die Munzee-Welt gemacht – und die ist, wenig überraschend, alles andere als langweilig.

Ein Schwerpunkt liegt auf den kommenden Events und Turnieren. Denn Munzee wäre nicht Munzee, wenn man einfach nur entspannt ein paar QR-Codes suchen könnte. Nein, natürlich muss irgendwann auch der sportliche Ehrgeiz geweckt werden. Punkte wollen gesammelt, Herausforderungen gemeistert und vermutlich längst ausgefeilte persönliche Strategien umgesetzt werden. Wer dabei behauptet, ihm sei die Platzierung völlig egal, darf diese Aussage gerne noch einmal wiederholen, sobald jemand anderes genau einen Punkt mehr hat.

Auch die Gardens spielen wieder eine Rolle. Diese kunstvoll arrangierten Munzee-Gebilde zeigen eindrucksvoll, was passiert, wenn Menschen gleichzeitig über GPS-Koordinaten, Kreativität und sehr viel Geduld verfügen. Während normale Spaziergänger auf einer Karte vielleicht einen Park erkennen, sieht der erfahrene Munzee-Spieler plötzlich Formen, Motive und selbstverständlich die dringende Notwendigkeit, dort möglichst alles zu capturen. Landschaftsarchitektur für Menschen mit Smartphone sozusagen.

Rob und Craig sprechen außerdem über besondere Features und Möglichkeiten, mit denen Spieler noch mehr aus Munzee herausholen können. Dabei wird erneut deutlich: Wer Munzee nur gelegentlich öffnet, ein paar Punkte einsammelt und danach zufrieden nach Hause geht, kratzt eigentlich nur an der Oberfläche. Events, Community-Aktionen und spezielle Spielfunktionen sorgen dafür, dass aus dem vermeintlich einfachen Freizeitvergnügen schnell eine Beschäftigung wird, bei der man plötzlich erstaunlich genau weiß, wo sich im Umkreis von 50 Kilometern interessante Ziele befinden.

Und genau darin liegt weiterhin der Charme des Spiels. Munzee lebt nicht nur vom nächsten Capture, sondern von der Community, von gemeinsamen Aktionen und von diesem kleinen inneren Drang, „nur noch diesen einen“ mitzunehmen. Ein Satz übrigens, der in der Praxis ungefähr dieselbe Glaubwürdigkeit besitzt wie „Ich schaue nur kurz aufs Handy“. Am Ende sind zwei Stunden vergangen, der Akku steht bei zwölf Prozent – aber dafür ist die Karte wieder ein kleines bisschen sauberer. Prioritäten muss man schließlich haben.

07 August 2026

7.8.2026: Wunschbrunnen, Farbenrausch und ein Rob zu viel

Im offiziellen Munzee-Podcast war diesmal manches anders: Statt Rob saß Tim alias Minnesota Boy am Mikrofon – eine Tatsache, die Craig ungefähr so zuverlässig im Kopf behielt wie mancher Spieler seine korrekte Lieferadresse. Vorsorglich wurde deshalb gleich ein Trinkspiel ausgerufen: Bei jedem versehentlichen „Rob“ einen Schluck. Kaffee am Vormittag, etwas Stärkeres am Nachmittag. Zum Glück blieb Craig lange erstaunlich standhaft, ehe es ihn dann doch erwischte.

Tim hatte unterdessen einen echten Grund zum Feiern: Er hat die Marke von 100 Millionen Munzee-Punkten geknackt. Das klingt beeindruckend, bis man hört, dass SMV am Samstag mal eben 2,5 Millionen Punkte an einem einzigen Tag eingesammelt hat. Für Normalspieler ist das ungefähr so beruhigend wie die Nachricht, dass andere Menschen beim „kleinen Spaziergang“ einen Marathon laufen.

Auch die kommenden Events versprechen reichlich Bewegung. Besonders groß wird die Munzee Mania in Minnesota vom 17. bis 20. September: fünf Events in vier Tagen und genug Munzees rund um die Mall of America, um sich beim Cappen einen gepflegten Scannerdaumen zuzulegen. Wichtig ist, bei jedem einzelnen Event auf „Ich nehme teil“ zu klicken. Das hilft nicht nur den Gastgebern bei der Planung von Essen, Getränken und Platz, sondern könnte auch passende Bouncing Virtual Gardens anlocken. Wer unangemeldet auftaucht, riskiert also nicht nur zu wenig Kuchen, sondern möglicherweise auch die falschen Bouncer.

Der August selbst läuft unter dem Motto: Mehr ist mehr. Mittwochs gibt es beim Whittle Wish Wednesday doppelte Whittle-Aussetzungen und zehnfache Punkte an Wunschbrunnen. Samstags verdoppeln sich die Scatter, sodass die Karte zeitweise aussieht, als sei eine digitale Konfettikanone explodiert. Vom 7. bis 9. August kommen außerdem doppelte Punkte auf Greenies, Cards, Flats, Gaming- und Color-Munzzes hinzu. Und bei „DeliverLoo“ verteilen Flat Lous noch bis zum 9. August Champagnerflaschen, Trauben, Käse und Baguettes – die wahrscheinlich französischste Form des Punktesammelns.

Neu im August-MUNZPak ist die steampunkartige Jackhammer Pack Rat. Im Hybridpaket stecken außerdem 25 Sticker und allerlei nützliche Extras. Wer große Events plant, sollte zunächst Prize Wheels und einige Greenies entlang der Strecke verteilen und erst danach den Event-Pin setzen. Die Greenies liefern neue Crates – strategisches Munzee ist schließlich Schach mit Aufklebern.

Bei den Wunschbrunnen gilt: mindestens eine halbe Meile Abstand halten und nicht mit vier Spielern denselben Standort gleichzeitig beantragen. Lieber mit CuppaZee vorausplanen und die Brunnen entlang alltäglicher Wege verteilen. Zum Abschluss verriet Tim noch seinen „echten“ Beruf: Er arbeitet mit Ultraschalltechnik für Nutztiere. Sein wichtigster Munzee-Tipp war jedoch bodenständiger: Vor einer Bestellung Name, E-Mail- und Lieferadresse prüfen. Sonst reist das Paket weiter als sein Besitzer – womöglich bis Australien und wieder zurück.

31 Juli 2026

31.7.2026: Füchse, Gartenschäden und ein ziemlich lautes Truthahnküken

Der offizielle Munzee-Podcast startete diesmal nicht mit Punkten, Events oder geheimnisvollen Entwicklungen, sondern mit einem Truthahnküken. Das Tier lebt neuerdings auf Craigs Hof, quietscht offenbar mit beeindruckender Ausdauer und kennt seine langfristige Karriereplanung noch nicht. Sollte es eine Truthahndame sein, darf es bleiben. Sollte es ein „Tom“ sein, könnte der November kulinarisch interessant werden. Rob wiederum meldete sich aus dem warmen England, begleitet von offenen Fenstern und möglicherweise rufenden Teenagern. Damit war die akustische Kulisse komplett.

Natürlich ging es anschließend doch noch um Munzee. Das große Geburtstagsspecial zum 15-jährigen Jubiläum bot Gespräche mit zahlreichen Teammitgliedern und einige erstaunlich offene Einblicke. Besonders bemerkenswert: Rund 4.280 Spieler waren schon vor Rob bei Munzee angemeldet. Das dürfte für einen Präsidenten ungefähr so angenehm sein wie ein zweiter Platz mit einem Punkt Rückstand.

Auch die Ranglisten des vergangenen Wochenendes waren wieder nichts für Menschen mit einer Abneigung gegen große Zahlen. PlentySMV sammelte am Freitag fünf Millionen Punkte, während Munzee Prof am Samstag endlich „aus dem Brautjungfernkleid“ schlüpfte und den ersten Platz belegte. Am Sonntag setzte sich Tofu Girl mit 3,2 Millionen Punkten an die Spitze. Wer bei solchen Zahlen noch von einem kleinen Spaziergang spricht, trägt vermutlich Ersatzakkus in einem Rollkoffer.

Am 31. Juli endet der Munzee-Geburtstagsmonat mit doppelten Punkten auf Greenies, Cards, Flats, Zodiacs und Destinations. Briefkastenbesitzer erhalten sogar dreifache Punkte. Gleichzeitig verschwinden die Geburtstagssonderangebote aus dem Shop. Wer den Rabatt verpasst, kann laut Podcast entweder bis zum nächsten Geburtstag warten oder bis zum 100. Munzee-Jubiläum, wenn angeblich alles kostenlos wird. Eine ausgesprochen langfristige Sparstrategie.

Im August wird es etwas ruhiger. Die neuen Gauntlet-Games-Aufgaben stammen diesmal von Rob, der dafür vorsorglich unter den Podcastbus geschoben wurde. Passend dazu erscheint der neue Foxgoyle. Wer seine tägliche Capture-Serie durchhält, erhält den britischen Fuchs-Gargoyle kostenlos. Niedlich sieht er aus, doch britische Füchse sitzen nachts gern mitten auf der Straße und schreien. Im Grunde also ein ganz normaler Nachbar.

Ein großes Thema waren außerdem die virtuellen Munzee-Gärten. Durch die Bereinigung lange inaktiver Konten sind in manchen Anlagen Lücken entstanden. In CuppaZee gibt es deshalb nun die Kategorie „Needs Repair“. Spieler können dort fehlende Pins ergänzen, Punkte verdienen und nebenbei verhindern, dass ein aufwendig gestalteter Garten plötzlich aussieht wie ein Puzzle, das der Hund gefressen hat.

Held der Woche ist eindeutig Sam. Er behebt Probleme offenbar schneller, als andere sie beschreiben können. Ob Gartenlücken, Weihnachtsbäume im Juli oder neue Funktionen: Sam tippt, und die Munzee-Welt ist wieder in Ordnung. Eine Sonderedition mit Cape scheint daher nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Zum Abschluss gab es Tipps für neue Eventveranstalter: frühzeitig planen, die richtige Eventgrafik ausdrucken, Lous E-Mails lesen und vor allem nicht erst am Veranstaltungstag um Hilfe bitten. Der wichtigste Rat bleibt jedoch angenehm einfach: Spaß haben, klein anfangen und nicht versuchen, beim ersten Event gleich Menschen auf Bäume zu schicken.

In diesem Sinne: Capture-Serie halten, Foxgoyle sichern und beim nächsten Quietschen im Hintergrund hoffen, dass es nur ein Truthahn ist.

29 Juli 2026

29.7.2026: 15 Jahre Munzee – vom flatternden QR-Code zum Millionenpunkte-Wahnsinn

Munzee wird 15 Jahre alt – und wer hätte 2011 gedacht, dass ein unscheinbarer QR-Code an einem Windrad einmal der Anfang einer weltweiten Leidenschaft werden würde? Rob jedenfalls nicht ganz. Eigentlich suchte er einen Geocache, entdeckte stattdessen einen im Wind flatternden Code mit der verheißungsvollen Aufforderung „Scan for points“ und tat, was jeder vernünftige Mensch tun würde: Er verbrachte anschließend drei Stunden damit, sämtliche Munzees im Umkreis von 15 Meilen einzusammeln. Rund 300 Punkte später war klar: Dieser Mann war verloren – oder besser gesagt gefunden.

Damals gab es ausschließlich physische Greenies, fünf Punkte pro Fund und selbst gebastelte QR-Codes, die mit Klebeband, Laminierfolie und reichlich Optimismus befestigt wurden. Rob erkannte früh das Potenzial und überredete das Team nach nur zehn Monaten beharrlicher Überzeugungsarbeit, ihn als Freiwilligen aufzunehmen. Seine erste große Mission bestand darin, professionelle Aufkleber herstellen zu lassen. Nachdem mehrere Druckereien angesichts von 10.000 individuellen QR-Codes vermutlich nach dem Notausgang gesucht hatten, fand er doch noch einen Anbieter. Die erste Lieferung bildete eine etwa zwölf Meter lange Rolle durch sein Haus. Rob schnitt eine ganze Nacht lang Bögen daraus – und klebte sich für das Werbefoto selbstverständlich einen Sticker auf die Stirn. Die 10.000 Exemplare waren innerhalb eines Tages verkauft.

Aus den Greenies wurden virtuelle Munzees, Juwelen, Bouncer, Gärten, Clan Wars und zahlreiche weitere Spielvarianten. Weil Rob bei einem Event in Köln mehr auf sein Smartphone als auf die Stadt und die anwesenden Spieler schaute, verlangte er anschließend eine Taste, mit der sich alles auf einmal erfassen ließ. Der Blast Capture war geboren. Anfangs brauchte das System für 100 Ziele allerdings bis zu einer Stunde. So entstand vermutlich auch das bis heute gültige Munzee-Motto: Das Spiel lehrt Geduld.

Auch CuppaZee begann bemerkenswert bescheiden. Sam entwickelte 2018 zunächst ein Statistikwerkzeug für seine Mutter. Heute gehört die Anwendung fest zur Munzee-Welt, und mit CuppaZee Gardens lassen sich virtuelle Gärten bequem planen und per Mausklick bestücken. Sams Freizeitgestaltung bleibt dabei erfreulich übersichtlich: Er spielt Munzee und programmiert. Hinweise auf eine geheime Karriere als Bodybuilder konnten im Podcast nicht bestätigt werden.

Robbie wiederum kämpft täglich gegen Bugs, unbeabsichtigte Nebenwirkungen und das gefürchtete „Spaghetti-Code-Monster“. Sein Arbeitsmotto lautet sinngemäß: „Haltet meinen Dr Pepper, ich programmiere das.“ Tim aus Minnesota besitzt sogar einen älteren Account als Munzee-Präsident Rob und platzierte den ersten Munzee seines Bundesstaates. Für seinen ersten Million-Punkte-Tag marschierte er mit Smartphone, Rucksack und externer Batterie stundenlang durch Los Angeles – Romantik sieht bei Munzee eben anders aus.

Nach 15 Jahren ist Munzee deutlich komplexer, bunter und gelegentlich verrückter geworden. Geblieben sind die Freude am Entdecken, die Community und die Erkenntnis, dass aus einem flatternden QR-Code tatsächlich eine ziemlich große Sache werden kann.

24 Juli 2026

24.7.2026: Scharfe Schoten, leuchtende Truppen und ein neuer Zweiter

Die aktuelle Munzee-Woche begann ausgesprochen scharf. Craig hatte Rob eine „Death Spiral“-Chilischote geschickt – eine Sorte, die offenbar weniger als Lebensmittel und mehr als Belastungstest für Verdauungssysteme gedacht ist. Während Craig schon bei Jalapeños vorsichtig wird, stellte sich Rob mutig der Herausforderung. Sein Urteil: das Schärfste, was er je gegessen hat. Angeblich ist die Schote rund 300-mal schärfer als eine Jalapeño. Zum Glück gab es im Video zur Abkühlung Fahrräder und Bier. Eine Kombination, die medizinisch vermutlich nicht empfohlen, unterhaltsam aber durchaus wirksam ist.

Auch sportlich zeigte Rob Ausdauer: Er fuhr erstmals 100 Meilen am Stück und benötigte dafür etwas mehr als sechs Stunden. Nach neun Wochen unterwegs ist er außerdem wieder zu Hause – zumindest kurzzeitig, denn zur Tour de France Femmes geht es demnächst erneut aufs Fahrrad. Natürlich könnten entlang der Strecke auch einige internationale Munzees auftauchen. Reiner Zufall wäre das vermutlich nicht.

Auf den Ranglisten ging es ebenfalls heiß her. „The Mach Man“ erzielte an einem einzigen Freitag beeindruckende 6,3 Millionen Punkte. Dagegen wirkten die 1,2 Millionen Punkte des Zweitplatzierten beinahe wie ein entspannter Spaziergang. Das Geburtstagsmonat-Motto „15 Jahre Munzee“ sorgte weiterhin für doppelte, dreifache und teilweise sogar achtfache Punkte. Craigs Strategie lautete dabei: am Computer sitzen, Karten nach Ohio deployen und in weniger als einer Stunde 70.000 Punkte einsammeln. Manchmal besteht Outdoor-Gaming eben hauptsächlich aus sehr konzentriertem Indoor-Klicken.

Für Spieler mit Nachholbedarf bei den Gauntlet Games gab es gleich mehrere Tipps. Greenies lassen sich mithilfe von Magneten mehrfach capturen, sodass aus einem einzigen Ziel bis zu 13 Caps werden können. Auch die zurückgekehrten Traveling Troops lassen sich mit Magneten, VAC und Radius-Booster besonders effizient einfangen. Diesmal treten sie als leuchtende Neon-Varianten auf und verteilen passende Requisiten. Wer genügend Performer und Props findet, kann spezielle Badges verdienen – Premium-Mitglieder sogar einen zusätzlichen Backstage-Pass.

Weiterhin sorgen Shadow Curses auf Ice Mysteries, Rubies und Scatter Physicals für Beschäftigung. Wichtig: Wer nur den Fluch von einer Ice Mystery entfernt, löst damit keinen Elemental Titan aus. Titans können beim normalen Capturen oder Deployen von Elemental Mysteries erscheinen und sollen dauerhaft Teil des Spiels bleiben.

Neuigkeiten gab es außerdem zum Munzdex, der im Camp Hub zu finden ist und laufend erweitert wird. Sam hat dabei kräftig mitgearbeitet und wird in der kommenden Geburtstagsfolge sogar persönlich zu hören sein – ohne KI-Stimme, Klon oder digitale Wiederauferstehung.

Zum Schluss wurde das große Ranglisten-Geheimnis gelüftet: Munzee Prof ist nun weltweit die Nummer zwei und hat W. Helen auf Platz drei verdrängt. ColdCracker7 bleibt vorerst Erster. Die Jagd ist also eröffnet – hoffentlich fair, freundlich und ohne auffällig platzierte Chilischoten.

17 Juli 2026

17.7.2026: Titanen, Schattenflüche und die schärfste Ausrede der Munzee-Welt

Die neue Folge des offiziellen Munzee-Podcasts begann ausgesprochen friedlich: Rob feierte seinen fünften Hochzeitstag mit Lou, Sohn Trey erholte sich von seiner Weisheitszahnoperation und Craig wollte endlich wissen, wo eigentlich das angekündigte Video geblieben ist, in dem Rob eine selbst gezüchtete Death-Spiral-Chilischote isst. Robs Antwort fiel ungefähr so überzeugend aus wie „Der Hund hat meine Hausaufgaben gefressen“: Das Video müsse wohl irgendwo auf seinem Handy sein. Vermutlich direkt neben Atlantis und dem Beweis für außerirdisches Leben.

Craig ließ jedoch nicht locker. Sollte die frische Chilischote inzwischen verdorben sein, könne er problemlos eine gefriergetrocknete Version schicken. Die hält angeblich 25 Jahre und ist durch den Wasserentzug sogar noch intensiver. Rob dürfte sich daher inzwischen fragen, ob eine goldene Hochzeit wirklich realistischer ist als das Überleben dieser Chili.

Auch spielerisch ging es heiß her. Am Wochenende wurden wieder Punktzahlen erreicht, bei denen normale Taschenrechner nervös anfangen zu flackern. Dragons West kam am Samstag auf 2,2 Millionen Punkte, Plenty SMV auf 2,1 Millionen. Am Sonntag erzielte Anna Banana in St. Louis 1,3 Millionen Punkte und wurde damit offenbar zur ersten Munzee-Millionärin der Stadt. Herzlichen Glückwunsch – und vermutlich ebenfalls an sämtliche Handyakkus, die diesen Tag überstanden haben.

Großes Thema waren die neuen Elemental Titans. Sie können beim Deployen oder Capturen bestimmter Elementals erscheinen, allerdings ohne Garantie. Die wichtigste Nachricht: Die Titanen bleiben dauerhaft im Spiel. Niemand muss also in Hausschuhen aus dem Gebäude sprinten, nur weil plötzlich einer auf der Karte auftaucht.

Deutlich zeitkritischer sind die zurückgekehrten Shadow-Cursed Munzees. Flat Flashlights, Air Mysteries und Surprise Munzees wurden bereits vom Schatten befallen. Ab dem 21. Juli folgen Ice Mysteries, Rubies und Scatter Physicals. Die Aktion läuft insgesamt bis zum 2. August. Besonders wichtig sind die entstehenden Wisps, denn sie führen zu zwei neuen Badges. Wer keine passenden Munzees in der Umgebung hat, kann im Shop sogar eigene Schattenfluch-Pakete erwerben. Die Dunkelheit ist also nicht nur mysteriös, sondern auch hervorragend organisiert.

Außerdem werden weiterhin Beiträge für die Munzee Monthly Moments gesucht. Das Monatsthema lautet „Himmel“. Ein Flugzeug, ein Flughafen, ein Heißluftballon aus Skydrift oder sogar ein Skyland reichen aus. Zehn Sekunden Video können bereits genügen. Rob dürfte allerdings besser kein Chili-Video einreichen – das würde vermutlich eher unter „Hölle“ als unter „Himmel“ fallen.

Zum Abschluss gab es noch einen praktischen Tipp: Skylands möglichst schon aus 1.000 Fuß Entfernung manuell erfassen, bevor der VAC innerhalb seines 500-Fuß-Radius aktiv wird. So können Bounce- oder Scatter-Ziele früher erscheinen und direkt mitgenommen werden. Ein erstaunlich konkreter Hinweis in einer Folge, die ansonsten bewiesen hat: Bei Munzee können jederzeit Titanen erscheinen, Schatten die Karte übernehmen und Hochzeitsjubiläen durch Chilischoten gefährdet werden.

10 Juli 2026

10.7.2026: Scharfe Schoten, Millionenpunkte und geheimnisvolle Titanen

Manche Menschen feiern den 4. Juli mit Feuerwerk. Craig entschied sich für eine deutlich persönlichere Form der Explosion: Er aß eine „Death Spiral“, eine der schärfsten Chilischoten der Welt. Gemeinsam mit seiner Partnerin Jen trat er zum kulinarischen Duell an – mit rund 1,2 bis 1,5 Millionen Scoville und offenbar ohne vorherige Rücksprache mit seinem Magen. Craig verzehrte zwar mehr von der Schote, Jen verkraftete das Experiment jedoch wesentlich besser. Vier Tage später waren Craigs Geschmacksknospen noch immer im Streik, selbst der morgendliche Kaffee schmeckte nach eigener Aussage fürchterlich. Rob beobachtete das Spektakel live und zeigte dabei genau die Art von Mitgefühl, die man von einem guten Kollegen erwartet: Er lachte ausgiebig.

Auch auf den Munzee-Ranglisten ging es heiß her. An allen drei Tagen des vergangenen Wochenendes knackten zahlreiche Spieler die Millionengrenze. Besonders auffällig war The Mach Man, der sich gleich mehrfach in den Spitzenpositionen festsetzte und am Sonntag mit 2,1 Millionen Punkten triumphierte. Angesichts der zahlreichen Großveranstaltungen in den Niederlanden und im Westen des US-Bundesstaates New York dürfte der Club der Punkte-Millionäre auch an diesem Wochenende kräftig wachsen.

Passend zum 15. Geburtstag von Munzee läuft die „Epic Eclipse“-Feier weiter. Neu erhältlich ist ein Eclipse Universal, das weltweit von überall aus erfasst werden kann. Besonders bequem funktioniert das über „Cup of Z“: Universal auswählen, eigenes Exemplar hinzufügen, Tablet neben das Smartphone legen und anschließend im Akkord scannen. So wird aus gemütlichem Sitzen plötzlich Hochleistungssport für den Zeigefinger.

Zusätzlich gibt es sechs neue Neon-Grußkarten, darunter „Red, White and Glow“. Dienstags bringen Karten dreifache Punkte, für Mailbox-Besitzer sogar vierfache. Mit einem passenden Booster sind beim Auslegen theoretisch achtfache Punkte möglich. Montags vermehren sich Mechs, donnerstags sorgen zurückgesetzte Evos für zusätzliche Bouncer – der Juli gleicht damit inzwischen weniger einem Spielmonat als einem komplexen Bonuspunkte-Studiengang.

Beim Geburtstagssale gibt es 15 Prozent Rabatt auf ausgewählte Produkte. Wer mindestens 15 qualifizierte Artikel kauft, erhält 20 Prozent. Schließlich muss man zum Jubiläum nicht nur Punkte sammeln, sondern auch das Inventar fachgerecht überfüllen.

Zum Abschluss wurde es geheimnisvoll: Entwickler Robbie hat sogenannte „Elemental Titans“ in die Munzee-Welt entlassen. Was sie genau tun, wie sie funktionieren und wie man sie bekommt, wussten selbst Rob und Craig noch nicht. Der wichtigste Tipp lautet deshalb: die Munzee-Kanäle aufmerksam verfolgen. Man weiß schließlich nie, wann plötzlich ein Titan auftaucht – oder Craig die nächste Chilischote entdeckt.

03 Juli 2026

3.7.2026: Happy Birthday, Munzee – 15 Jahre Scannen, Sammeln und sanfter Wahnsinn

Munzee ist 15 Jahre alt geworden – und damit offiziell in einem Alter, in dem man sich langsam fragt, ob die eigenen Server noch aus Nostalgie laufen oder schon aus purer Sturheit. Rob und Craig feierten im offiziellen Podcast jedenfalls standesgemäß: mit Gesang, Erinnerungen, kleinen Seitenhieben und der charmanten Erkenntnis, dass 15 Jahre Munzee eigentlich nach einer großen Spezialfolge schreien. Am besten mit Scott Foster, alten Hasen und Geschichten aus einer Zeit, als manche Spieler noch „BR“ waren – „before Rob“.

Natürlich blieb es nicht bei Geburtstagskerzen und digitalen Tränen. Rob berichtete stolz, wie er es doch noch auf Level 5 in der Guild geschafft hat. Der Trick: Cruises cappen, Greenies magnetisieren, Kisten öffnen, Crowbars einsetzen und dabei so tun, als wäre das alles total entspannt geplant gewesen. Kurz darauf musste er allerdings einen Mulligan benutzen, weil er schlicht vergessen hatte zu cappen oder zu deployen. Der Präsident testet eben nicht nur das Spiel, sondern auch die Geduld des Kalenders.

Auch die Events kamen nicht zu kurz: Von Arizona über Iowa mit Pulled Pork bis hin zu den Niederlanden, Finnland, Dänemark und der Türkei ist wieder ordentlich Bewegung in der Munzee-Welt. Besonders spannend wird es Mitte Juli beim Western New York Munzee Marathon mit Ausflug zu den Eternal Flame Falls. Dort brennt unter einem kleinen Wasserfall eine natürliche Flamme – was Craig begeistert erklärt und Rob vorsichtshalber mit einem freundlichen „Bitte nicht abfackeln“ kommentiert.

Zum Geburtstag gibt es natürlich auch Rabatte: 15 Prozent im Store, bei mindestens 15 Artikeln sogar 20 Prozent. Premium bleibt allerdings unangetastet. 30 Dollar seit 15 Jahren – das ist inzwischen fast schon ein historisches Denkmal mit Login-Funktion. Neu ist außerdem ein POI für Murals. Wichtig: Name ordentlich eintragen, Link beifügen und bitte nicht „Quick Deploy by ABC123“ stehen lassen. Rob hat den Ablehnen-Knopf offenbar schon poliert.

Spielerisch wird der Juli ebenfalls wild: doppelte, dreifache und sogar vierfache Punkte, Kraken Cubimals, Nature Evos, Mech Monday, Triple Tuesday und ein Mailbox-System, das sich wie ein Punkte-Drucker mit Beinen anhört. Dazu kommen neue MunzPak-Inhalte, der Daredevil Pack Rat und ein Eagle Gargoyle mit ordentlich Stars-and-Stripes-Stimmung.

Die Frage der Woche war dann fast philosophisch: Darf man fremde Skylands cappen? Antwort: Ja. Alles ist öffentlich, alles darf gespielt werden. Wer höflich sein will, magnetisiert vorher – dann freuen sich Spieler, Besitzer und vermutlich auch Robs Magnet-Lagerbestand. Nach 15 Jahren bleibt also klar: Munzee ist kein Spiel für Leute, die einfach nur spazieren gehen wollen. Es ist ein weltweites Abenteuer für Menschen, die beim Parken denken: „Hier könnte noch ein Greenie liegen.“

26 Juni 2026

26.6.2026: Munzee dreht auf – Mailbox, Bonuswahnsinn und ein Hauch Jalapeño-Salz

Manchmal beginnt ein Munzee-Podcast ganz harmlos. Rob und Craig begrüßen die Community, alles klingt nach entspannter Wochenrunde – und dann merkt man nach ungefähr dreißig Sekunden: Diese Folge braucht eigentlich einen Sicherheitsgurt. Oder mindestens die 1,25-fache Abspielgeschwindigkeit. Denn der Juli steht vor der Tür, Munzee feiert Geburtstag, und offenbar hat jemand im Team beschlossen: „Ein Bonus reicht nicht. Wir nehmen alle.“

Bevor es aber richtig losgeht, wird noch schnell Craigs Farmstand eröffnet. Eier, Marmelade, Hot Sauce, Jalapeño-Salz – alles selbst gemacht, alles sehr offiziell, fast schon wie ein Munzee-Event mit Gemüsebeilage. Rob durfte testen und hat überlebt, was in Podcast-Währung einer Fünf-Sterne-Bewertung entspricht. Danach wurde es familiär: Robs Sohn Trey wurde 24. Wer ihn noch aus alten Munzee-Videos kennt, erinnert sich vielleicht an seinen leicht roboterhaften Gang beim Munzee-Cappen. Heute arbeitet er bei Disney. Man sieht: Auch aus unbequemen Promo-Auftritten kann eine Karriere werden.

Sportlich wurde es auf den Leaderboards. KC Pride, Plenty SMV und AJMCC480 sammelten Punkte, als hätte jemand den Turbo gezündet. Besonders AJMCC480 mit 1,3 Millionen Punkten am Montag klang nach klassischem Fall von „Hotspot gefunden, Booster gezündet, Alltag vergessen“. Auch Events stehen reichlich an: USA, Niederlande, Ungarn, Australien – und natürlich die großen Termine wie Des Moines, Midwest Geobash, Munzee Mania, Las Vegas und Munzee Mecca.

Das eigentliche Glanzstück ist aber die **Shimmering Star Mailbox**. Für 25 Dollar gibt es 31 Tage lang Karten, Preise, Punkte und vermutlich das gute Gefühl, morgens noch vor dem Kaffee pflichtbewusst eine virtuelle Mailbox zu klicken. Besonders wichtig: nicht undeployen, sondern relocaten. Wer das verwechselt, erlebt keinen Geburtstag, sondern ein kleines digitales Trauerspiel.

Im Juli wird es dann endgültig wild: 15 Punkte-Events, 15 Sonderaktionen, Mech Mondays, Throwback Thursdays und Triple Tuesdays, die für Mailbox-Besitzer bei Grußkarten zu Quadruple Tuesdays werden. Mit Boostern kann das Ganze offenbar in Bereiche vordringen, in denen Mathematiker nervös werden und Mari im Hintergrund zufrieden lächelt.

Nebenbei gibt es Baby-Tiere für Deploys, den geheimen Fairy-Fail-ZOps mit Big Bad Wolf, neue Whittle Series 3 Personals und zwei neue Gardens of the Month: einen Camper in North Carolina und eine Eule in Florida. Die Frage der Woche brachte Klarheit zu Wishing Wells: Verschieben lassen sie sich künftig nicht mehr per Support-Wunschkonzert. Wer ein unerreichbares Exemplar findet, soll einen Eintrag hinterlassen – irgendwann räumt das Team auf.

Am Ende bleibt: Der Juli wird kein Monat, sondern ein Munzee-Fitnessprogramm für Daumen, Kalender und Punktebooster. Und wer jetzt noch nicht vorbereitet ist, sollte spätestens Montag in den Blog schauen. Craig hat es angedeutet. Rob hätte fast zu viel verraten. Mari hätte vermutlich geguckt. 

19 Juni 2026

19.6.2026: Babyhaie, Ballonfahrten und Brunnenweisheiten bei Munzee

Diese Woche war der Munzee-Podcast ein echter Gemischtwarenladen mit Bonuspunkten, Baby-Tieren und diplomatischer Krisenkommunikation aus der Kategorie „Wer cappt hier eigentlich wen?“. Gleich zu Beginn wurde noch einmal über die UK-Events gesprochen, nachdem Herbie freundlich, aber bestimmt klarstellte: Karten am Rand eines Events werden durchaus gecappt – nur eben nicht unbedingt so oft wie direkt am Event-Pin. Anders gesagt: Wer seine Karten irgendwo in die munzeesche Pampa stellt, darf Caps erwarten, aber vielleicht keine Standing Ovations mit Blasorchester.

Rob erinnerte daran, dass Munzee rund um den Globus unterschiedlich gespielt wird. In manchen Ländern bleiben Event-Pins länger draußen, in anderen geht alles schneller als ein deutscher Autofahrer beim Reißverschlussverfahren. Die wichtigste Regel lautet daher: Eventbeschreibung lesen. Ja, wirklich. Dieses selten genutzte Ritual kann helfen.

Dann ging es in luftige Höhen: Skydrift, das neue Ballonspiel, läuft offenbar gut. Rob war gedanklich schon im Heißluftballon unterwegs, während Craig noch überlegte, wie man mit möglichst wenig Aufwand möglichst viele Punkte bekommt – also im Grunde das Grundgesetz aller mobilen Sammelspiele. Künftig soll es sogar Munzee-Verbindungen geben, möglicherweise mit Punkten für Munzee-Spieler durch Aktivitäten aus Skydrift. Noch ist nichts live, aber der Pionierballon winkt schon mal am Horizont.

Bei den Events wurde ebenfalls ordentlich gepunktet: Arizona, South Carolina, Kalifornien, Kansas sowie Deutschland und die Niederlande waren zuletzt dabei. Kommende Events führen nach Minnesota, Florida, North Carolina, Illinois, Großbritannien, Dänemark und Deutschland. Dazu stehen größere Termine an, unter anderem Des Moines zum 4. Juli, Munzee Mania in Minnesota, Munzee Mirage in Las Vegas und Munzee Mecca in Florida.

Tierisch wurde es mit den neuen Baby Animals: Wer fünf Virtual Colors deployt, bekommt ein Baby-Narwal. Wer drei Destinations deployt, bekommt den Baby Shark – und ja, innerlich singt jetzt jeder „doo doo doo doo doo doo“. Wichtig: Motels nur zu cappen reicht nicht. Man muss tatsächlich eine Destination deployen. Technologie spielte dabei kurz Diva, aber Munzee versprach: Wenn etwas auf ihrer Seite klemmt, wird es repariert.

Außerdem kamen vier neue BVGs heraus, darunter Coconut Cocktail, Storm, Ice Cream Cone und Snowy Mountains. Craig nutzte die Gelegenheit für eine kleine Australien-Schnee-Aufklärung, denn offenbar muss man der Welt gelegentlich erklären, dass der Süden auf der Südhalbkugel tatsächlich kälter ist.

Zum Schluss wurde es praktisch: Wishing Wells brauchen etwa eine halbe Meile Abstand voneinander, also rund 800 Meter. Und wer einen Brunnen beantragt, sollte nicht gleich den Nebenmann losschicken, denselben Wunsch noch einmal einzureichen. Ein Wunschbrunnen ist schließlich kein Kopierer.

23.10.2026: Ägyptische Krokodile, Halloween-Monster und ein Schwammkopf auf zwei Rädern – Munzee dreht auf!

Wer glaubt, bei Munzee gehe es nur darum, ein paar virtuelle Punkte einzusammeln, sollte dringend die neueste Folge des offiziellen Munzee-P...